Australien – COVID-19 – unsere Reise

  Reisetag – Samstag/Sonntag 04.04.2020 Adelaide – Melbourne – Frankfurt ADELAIDE 9:30 Uhr (1:00 Uhr deutsche Zeit) Während ich das schreibe, sitzen wir am Gate 21 am ADELAIDE AIRPORT, dem letzten Tag unserer Australien-Reise.. Es ist 9:30 Uhr Ortszeit, in Deutschland ist es jetzt Nacht. Wir haben uns mit dem Taxi herfahren lassen. Von außen …

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Australien – unsere Reiseberichte

    Reisetag – Montag 23.03.2020 Adelaide – Glenelg Am Morgen fahren wir mit dem Bus zu APOLLO, um unser Wohnmobil zu stornieren bzw. umzubuchen. Wir wollen es nicht mehr in ALICE SPRINGS nutzen, sondern im Raum ADELAIDE im Süden von Australien, so dass wir keine Bundesstaaten ( Grenzen) überqueren müssen. Leider klappt das nicht, …

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Bali – unsere Reiseberichte

Die Tage davor findest du hier … Malaysia – unsere Reiseberichte

Unsere Reiseberichte zur Rundreise auf der Insel Bali – Indonesien

 


Reisetag – Mittwoch 12.02.2020

Kuala Lumpur – Bali

Schnell noch ein gutes Frühstück, dann geht es um 8:30 Uhr mit der MONORAIL BAHN zum KL SENTRAL (Hauptbahnhof) und von dort weiter mit dem KLIA Expresszug zum KLIA Airport.
Nach einer knappen Stunde erreichen wir den Flughafen und können unser Gepäck aufgeben. Wir haben bereits gestern online eingecheckt. Alles geht schnell, es gibt keine Warteschlange.
Anschließend tauschen wir unsere letzten malaysischen Ringgit in Indonesische Rupiah.
Weiter geht es durch eine sehr oberflächliche Gepäckkontrolle, bei der unsere Wasserflaschen und die Coladose durchgehen. Gibt es noch eine weitere Kontrolle?
Wir sind nicht sicher, denn wir befinden uns in dem Bereich, wo die Shops und Restaurants sind. Wir essen noch einen kleinen Imbiss und gehen anschließend in Richtung unseres Gates. Unterwegs kaufen wir noch ein Wasser.
Dann gibt es tatsächlich noch eine Handgepäckkontrolle. Hier soll ich jetzt die Wasserflasche und die Coladose abgeben. Ich erkläre dem Beamten, dass ich die Wasserflasche gerade gekauft habe. Er antwortet, ich hätte sie im Shop in eine Tüte einschweißen lassen sollen. Kann ich hellsehen? Wir trinken die Cola aus und geben das Wasser ab.
Am Gate haben wir noch Zeit, wir lesen und schreiben.
Um 12:00 Uhr ist Boarding und um 12:20 Uhr geht es mit einem Airbus 380 pünktlich los. Es gibt im Flugzeug ein Sandwich und Wasser. Außerdem bekommen wir drei Zettel, zwei davon müssen wir ausfüllen, den dritten nur mitnehmen. Ein Zettel ist die Zollerklärung, auf dem anderen müssen wir dokumentieren, dass wir uns gesund fühlen, eine Maßnahme wegen des CORONA VIRUS.
Der Flug ist angenehm ruhig, nach unseren letzten Flügen mit Propellermaschinen eine Wohltat. Thomas schläft fast die ganze Zeit, ich höre Musik.

Bali Indonesien
Bali – Indonesien

Beim Landeanflug auf BALI sehen wir auf dem Meer einen Müllteppich schwimmen. Wir haben uns mit gemischten Gefühlen für einen Besuch in BALI entschieden, jetzt fragen wir uns, ob unsere Entscheidung falsch war.
Wir landen planmäßig um 15:30 Uhr in BALI. Am Flughafen der Hauptstadt DENPASAR wird sofort kontrolliert, ob wir unsere Zettel ausgefüllt haben, wer nicht ausgefüllt hat, muss das sofort nachholen.
Unsere Zettel sind korrekt, wir dürfen zum Einreiseschalter. Auf dem Weg dorthin wird mit Infrarot und Wärmebildkameras zur Prävention gegen Seuchen die Temperatur der Einreisenden gemessen.
Das kennen wir von China. Ob es hier wegen des CORONA VIRUS gemacht wird oder Standard ist, wissen wir nicht. Wer Temperatur hat, wird hier wegen des CORONA VIRUS garantiert sofort in Quarantäne gesteckt. Wir bekommen ein “Gesundheitsattest”. 😷
Am Einreiseschalter schaut die Beamtin sich meinen Pass genau an, sieht das Visum von China, fragt, ob wir im letzten Jahr dort waren. Die Ein- und Ausreise ist im Pass vermerkt, ich bejahe ihre Frage. Dann fragt sie mich, ob ich dieses Jahr in China war, ich verneine. Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, dass unsere Pässe mit den mittlerweile zahlreichen Stempeln von Ein- und Ausreise sehr unübersichtlich sind.
Unsere Fingerabdrücke werden genommen und dann bekommen wir den Einreisestempel.
Wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten im Duty Free Shop. Der Einkauf ist sehr aufwendig, wir müssen eine Bordkarte zeigen und Fingerabdrücke abgeben.
Jetzt benötigen wir noch SIM Karten für unsere Telefonkarte, wir finden gleich mehrere Anbieter. Wir entscheiden uns aufgrund der vorherigen Recherche für TELKOMSEL, kaufen 2 Prepaid Karten für je 150.000 IDR, 30 Tage Gültigkeit, 11GB, 10 Freiminuten im Inland, ohne Ausweiskontrolle. Die Verkäuferin wechselt die SIM Karten in unseren Telefonen, wir testen Internet und Telefonverbindung, alles klappt und ist schnell abgewickelt. Diesen Service würden wir uns auch im Heimatland wünschen.
Anschließend holen wir noch Bargeld am Automaten, wer weiß, wann es mal wieder einen gibt. Als Hinweis: Nicht alle ATM’s geben Geld ohne Gebühren, aber es gibt einige ohne Gebühr, also bitte schauen!
Am Ausgang des Flughafens wartet bereits der Fahrer unseres Hotels, um uns abzuholen.
Der zweite Eindruck von BALI (der erste war der Müllteppich auf dem Meer) ist positiv. Wir sehen bei der Fahrt durch DENPASAR nach JIMBARAN, wo sich unser Hotel befindet, schöne Häuser mit den typisch balinesischen Elementen, die sich in jedem Eingangsbereich befinden. In BALI sind die meisten Menschen Hindus und ihre Götter sind allgegenwärtig.

Hotel Jimbaran Bali
Anja Jimbaran Hotel

Um 16:00 Uhr erreichen wir das moderne Hotel in JIMBARAN nach einer knappen halben Stunde. Der Check-in ist schnell erledigt.
Wir haben ein schönes Zimmer im Obergeschoss mit geräumigen Balkon. Alle Balkone haben Blick auf den Pool. Der Pool ist knapp 40m lang, toll zum Schwimmen. Wir können das Hotel ANJA JIMBARAN sehr empfehlen. Von sechs der unteren Zimmer kann man direkt in den Pool gelangen.

Anja Jimbaran Pool
Pool

Nach einer kleinen Erfrischung machen wir uns auf den Weg zum Strand (3min zu Fuss). Es ist gerade Ebbe. Hier sind einige Leute unterwegs. Wir laufen ein Stück und sehen vom Strand aus viel, viel Plastikmüll im Meer schwimmen. An langen Strandabschnitten gibt es Restaurants, die ihre Tische an den Strand gestellt haben, Fischrestaurants mit Seafood überall.

Restaurants an der Jimbaran Beach auf Bali
Tische vor dem Meer, davor der Müll

Und rundherum liegt immer wieder Plastikmüll. Keinen der Leute scheint es zu stören. Sehen sie es nicht? Ignorieren sie es einfach?

Sunset Jimbaran Indonesien
Sonnenuntergang an der Jimbaran Beach

Bei einem fantastischen Sonnenuntergang essen auch wir am Strand mit Blick auf das Meer. Die Kulisse könnte perfekt sein, wenn nicht der Müll wäre.

Reisetag – Donnerstag 13.02.2020

Bali – Jimbaran

Wir bekommen ein sehr gutes Frühstück und machen uns anschließend auf den Weg zum Strand, um ihn bei Flut anzuschauen. Außerdem möchte Thomas seine Drohne ausprobieren.
Im Hotel kaufen wir uns Eis, das schmeckt oberlecker.
Der Strand ist jetzt bei Flut deutlich schmaler, das Wasser tobt. An manchen Abschnitten ist eine starke Brandung.
Die Drohne fliegt nicht (automatische Blockierung), weil wir uns wegen des Flughafens in einer Flugverbotszone befinden. Die Sonne brennt, ohne Kopfbedeckung kann man es nicht aushalten.

Wassertemperatur Pool
Pooltemperatur

Wir flüchten in den Pool unseres Hotels. Das Wasser hat 30 Grad Celsius und ist trotzdem kühlend.
Für unsere morgige Weiterreise brauchen wir noch einen Transfer. Ein GRAB TAXI wäre eine Möglichkeit. Wir fragen zunächst an der Rezeption nach der Möglichkeit eines Transfers, da wir auch ein paar Zwischenstopps einlegen wollen. Letztendlich mieten wir ein Auto mit Fahrer für eine Halbtagestour (ca. 5 Std.) für 500000 IDR (ca. 34 €).
Am Nachmittag bestellen wir ein GRAB Taxi und fahren in den GARUDA WISNU KENCANA CULTURAL PARK, in welchem sich die Garuda-Wisnu-Kencana-Statue befindet.

Statue Denpasar
Garuda-Wisnu-Kencana-Statue

Die 75 m hohe Statue befindet sich im Süden Balis. Die Gesamthöhe inklusive Sockel beträgt beträgt 121 Meter. Die Statue, die erst 2018 fertiggestellt wurde, stellt die Gottheit Wisnu dar.

Statue Bali
Statuen auf Bali Indonesien

Es gibt noch zwei weitere große Statuen zu sehen.
Der Park rundherum wirkt ein bisschen, als ob er nicht fertig geworden ist oder sich noch im Bau befindet. Der Eintritt kostet pro Person 125000 IDR (ca. 8:50 €).
Die Sonne brennt mal wieder ohne Erbarmen. Wir rufen wieder ein GRAB TAXI und fahren zum PURA LUHUR ULUWATU, einem der bedeutendsten Tempel auf BALI. Er wurde im 12. Jahrhundert wie eine Festung am Meer erbaut und im 16. Jahrhundert weiter ausgebaut, um die Einwohner Balis vor bösen Geistern zu schützen.

KECAK TANZ auf Bali - unsere Reiseberichte
KECAK TANZ

Im Freilufttheater der Tempelanlage wollen wir das KECAK TANZ THEATER besuchen. Unser Taxifahrer begleitet uns zum Ticketschalter und organisiert die Tickets (150000 IDR). Dann wartet er auf dem Parkplatz auf uns.
Man bekommt beim Kauf der Tickets eine Beschreibung der Geschichte, die im Tanztheater erzählt wird, sogar auf deutsch.
Das Theater ist schon gut besucht, es gibt keine Platzkarten, also suchen wir uns lieber auch gleich einen Platz. Leider schaffen wir es nun nicht mehr, den Tempel zu besichtigen.
Für Touristen ist das Innere des Tempels gesperrt, nur Hinduisten dürfen hinein.
Die Kulisse des Theaters ist sehr schön, man schaut direkt auf das Meer. Die Vorstellung beginnt um 18:00 Uhr und dauert ca. 1 Stunde.
Der KECAK-TANZ zählt zu den beliebtesten Tänzen auf BALI.
70 Männer mit bloßem Oberkörper und schwarz-weiß karierten Sarongs singen sich mit monotonen Geräuschen in Trance und dann wird die Geschichte von Sitas Entführung als Tanz mit sehr aufwendig gestalteten Kostümen dargestellt.
Wir finden die Aufführung sehr sehenswert, einmal ganz etwas anderes. Da wir ziemlich weit oben im Theater sitzen, können wir sehen, wie die Sonne langsam im Meer versinkt.
Am Ausgang des Theaters wartet bereits unser Fahrer auf uns. Der Verkehr ist dicht, um 20:00 Uhr erreichen wir unser Hotel und essen im Hotelrestaurant zu Abend.
Morgen geht die Reise weiter in die Mitte BALIS.
Wir müssen noch umpacken, da wir unser Hauptgepäck hier im Hotel lassen wollen.

Reisetag – Freitag 14.02.2020

Jimbaran – Jatiluwih

Unser heutiges Ziel ist JATILUWIH in der Mitte der Insel Bali. Wir haben in unserem Hotel ein Auto mit Fahrer für fünf Stunden gebucht. Dieser bringt uns mit mehreren Stopps bis zu unserem nächsten Resort in JATILUWIH.

Tour
Details … Klick

Gestern haben wir die Buchung an der Rezeption vorgenommen, heute weiß man nichts davon. Trotzdem gelingt es der Rezeption innerhalb von 10 Minuten ein Auto zu organisieren.
Kurz nach 9:00 Uhr fahren wir los.

Tempel Bali Indonesien
TAMAN AYUN TEMPEL

 

Unser erstes Ziel ist der TAMAN AYUN TEMPEL, welcher als einer der schönsten der Insel gilt. Der Tempel wurde 1634 auf einer Flussinsel erbaut. Der Eintritt kostet pro Person 30000 IDR (ca. 2 €).

Tempel TAMAN AYUN Bali
TAMAN AYUN TEMPEL

Der Name des Tempels bedeutet übersetzt “Tempel des schwimmenden Gartens”. Der Tempel ist links und rechts von einem Fluss umgeben.
Der Taman Ayun Temple befindet sich inmitten einer schönen Gartenanlage mit vielen Pflanzen und Blumen. Alles ist sehr gepflegt, die von Wasser umgebene Tempelanlage lädt zum Verweilen ein. Es gibt auch einen kleinen Park, der in der Hitze Schatten spendet.
Die Zahl der Touristen ist übersichtlich, es ist sehr ruhig und wir genießen die schönen Grüntöne und die alten Bauwerke. Wir halten uns ca. 45 min in der Tempelanlage auf, dann müssen wir weiter. Es ist verdammt heiß!
Unser Fahrer wartet am Parkplatz.

Tempel am Meer Bali Indonesien - unsere Reiseberichte
TANAH LOT TEMPEL

Das nächste Ziel ist der TANAH LOT TEMPEL, welcher zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Balis zählt. Das begründet wohl auch die zahlreichen Verkaufsstände, Restaurants und Touristenattraktionen rund um den Meerestempel.

Robben Indonesien
Robben 🤔

Der Eintritt für dem Tempel kostet pro Person 60000 IDR (ca. 4 €).
In einem Café sehen wir Tiere, die Seehunde ähneln. Sie liegen dort als Attraktion auf einem Tisch. Außerdem hängen zwei Flughunde an der Wand. Die sind riesig, ihre Flügel haben eine große Spannweite.

Flughund
Flughund 🤔

Der TANAH LOT Tempel liegt direkt im Meer, man kann ihn nicht betreten, hat aber vom Land aus einen tollen Blick.

Tempel am Meer von Bali
Tempel im Meer

Das Meer bricht sich in Wellen an der Küste und am Tempel, ein wunderschönes Bild.
Es gibt viele Restaurants, von denen man den Sonnenuntergang beobachten kann. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass wir mittags hier sind. Wenn ich mir vorstelle, dass die großen Restaurants abends alle voll sind, möchte ich nicht dabei sein.
Gegen Mittag wird die Hitze unerträglich, wir gehen zurück zum Parkplatz.
Die Fahrt führt uns durch das ländliche Bali. Wir sind sehr überrascht, wie sauber und gepflegt alles ist.
Viele Häuser haben wunderschöne Eingänge. Jedes Haus hat seinen eigenen kleinen Tempel. Überall sieht man Opfergaben. Die kleinen oder manchmal auch größeren rechteckigen Körbchen werden in Handarbeit aus Palmblättern hergestellt und enthalten Blumen, Räucherstäbchen und manchmal auch Geld oder Lebensmittel.
Wir sehen unterwegs ein Gebiet, in dem die Straßen festlich geschmückt sind, ein hinduistisches Fest findet heute statt. Es ist heute Feiertag in Bali.
Kurz bevor wir JATILUWIH erreichen, fängt es an zu regnen. Der tropische Regen ist wie immer heftig. Wir entscheiden, die Besichtigung eines weiteren Tempels für heute ausfallen zu lassen und fahren direkt zum Resort. Das PRANA DEWI MONTAIN RESORT ist ein Traum in Grün.

PRANE DEWI MONTAIN RESORT
PRANA DEWI MONTAIN RESORT

Inmitten eines tropischen Gartens befinden sich kleinere und größere Bungalows aus Holz, alle mit Terrasse. Das Bad mit Dusche befindet sich unter freiem Himmel.
Im Restaurant des Resorts, welches nach allen Seiten geöffnet ist, essen wir leckeren Salat. Die Schuhe bleiben draußen, so wie es fast überall in BALI üblich ist.
Nach dem Essen schauen wir uns den tollen Naturpool an, schade, dass es regnet. Der Pool ist wirklich einmalig.

Naturpool auf Bali
Unser Pool in der Natur – Reiseberichte

Wir lauschen den Tiergeräuschen, ein Insekt macht an einem Baum ohrenbetäubende Geräusche. Als wir näherkommen, fliegt es weg.
Der Regen hält an, wir ruhen uns etwas aus. Hier in den Bergen auf ca. 800 m Höhe ist die Luft angenehm, etwas frischer, besonders nach dem Regen.
Zum Abend essen wir wieder im Restaurant, eine andere Möglichkeit gibt es ohne Fahrzeug nicht. Das Essen ist sehr gut. Es gibt nicht viele Gäste hier, vielleicht 6 weitere Personen.
Anschließend sitzen wir auf unserer Terrasse, rundherum ist es ziemlich dunkel. Wir hören nur Tiergeräusche, es ist fantastisch. Wir planen unsere Weiterreise und buchen Hotels.
Hier im Resort gibt es kein WLAN, wir nutzen unser eigenes Internet.

  Die Tour Jimbaran – Jatiluwih findet ihr bei mapy.cz ( Link) insgesamt 78,2 km • 2:27 Std. (reine Fahrzeit)

https://mapy.cz/s/lakolofove 

Reisetag – Samstag 15.02.2020

Jatiluwih – Danau Buyan

Heute reisen wir weiter, es geht zu den BALI TWIN LAKES (Zwillingsseen).
Am Morgen nutzen wir unseren schönen Pool zum Schwimmen. Das Wasser ist angenehm kühl.

Pool
Unser Pool in der Natur

Anschließend lassen wir die Drohne steigen und ein paar Aufnahmen machen.
Im Restaurant unseres wunderschönen Resorts bekommen wir ein gutes Frühstück nach Wahl und fragen, ob wir uns ein Moped ausleihen können. Das ist kein Problem, kostet für einen halben Tag 75000 IDR, ca. 5 €. Außerdem benötigen wir noch einen Transfer zu den Zwillingsseen. Die Vermieterin ruft einen Fahrer an, der ist uns aber zu teuer. Wir werden es mit einem GRAB TAXI versuchen.
Wir machen uns mit dem Moped auf den Weg zum PURA LUHUR BATAKURA, der sich nur zwei Kilometer von unserem Resort an einem Berg befindet. Wir parken das Moped und gehen ca. 15 min zu Fuss bergauf, bevor wir den Eingang zum Tempel erreichen.

Tempel Luhur Batakura auf Bali
Frauen tragen “Geschenke”

Schon unterwegs sehen wir viele Balinesen, die wie immer sehr schön aussehen in ihrer traditionellen Kleidung. Viele von ihnen haben Geschenke für ihre Götter, die meisten Frauen tragen diese auf dem Kopf. Offensichtlich ist heute kein normaler Tag für die Hinduisten, sondern es wird irgendetwas zeremoniert.

Pura Luhur Batakura Indonesien - Reiseberichte von der Insel Bali
Pura Luhur Batakura

Der Eintritt kostet 40000 IDR (ca. 2,70 €) pro Person.
Wir bekommen dafür auch jeder einen Sarong, den wir uns um die Hüften wickeln, damit unsere nackten Beine bedeckt sind. Ich bekomme zusätzlich noch eine Jacke, damit auch meine Schultern bedeckt sind und Thomas erhält eine Kopfbedeckung.

Sarong Celebration Tempel
Unsere Bekleidung

Wir sind hier die einzigen Touristen, später treffen wir noch zwei andere.
Der Pura Luhur Batukaru Tempel ist ursprünglich und liegt auf einer Höhe von 817 Metern mitten im Wald. Heute ist er von Einheimischen sehr gut besucht, ansonsten ist es hier wohl eher ruhig.
Überall im Tempel werden Zeremonien abgehalten. Trotz der vielen Leute ist es sehr ruhig in der Tempelanlage.
Ich tausche in Gedanken die vielen Balinesen hier im Tempel gegen Chinesen aus. Dann würden wir hier sofort flüchten, da die Lautstärke nicht zu ertragen wäre. Was man so für Gedanken hat…Die Völker Asiens sind schon alle sehr verschieden.
Einige Bereiche des Tempels bleiben den Touristen heute verschlossen. Wir erhalten aber einen guten Einblick und finden die Zeremonien sehr interessant.

Wir laufen bergab zu unserem Moped und fahren zu den JATILUWIH REISTERRASSEN ca. 8 km. Die Straße ist schmal, es passen kaum zwei Autos aneinander vorbei, und es gibt zahlreiche Kurven. Irgendwann kommt ein Tickethäuschen, hier kaufen wir Tickets für die Reisterrassen für 40000 IDR (ca. 2,70€) pro Person. Nach dem Office muss man noch ein ganzes Stück fahren bis man die Reisterrassen erreicht.
Dort angekommen parken wir unser Moped und machen einen Spaziergang durch die Reisterassen. Sie sind wunderschön, leuchten kräftig grün. Die Drohne kommt für ein paar Videos und Fotos zum Einsatz.

Reisterrassen - Reiseberichte aus Indonesien
Reisterrassen

Man kann hier auch verschiedene Trekking-Touren unternehmen, dafür haben wir aber heute leider keine Zeit. Hier solltet ihr etwas mehr Zeit einplanen, mind. 1,5-2 Std.. Es ist alles toll angelegt und mit vielen Erklärungen versehen.

Wege in den Reisterrassen von Bali
Wege

Wir müssen zurück zu unserer Unterkunft, packen und auschecken. Bei unserer Ankunft fragen wir die Vermieterin, ob wir ca. 1 Stunde länger bleiben dürfen. Wir dürfen, also erfrischen wir uns noch einmal im Pool. Als wir beim Packen sind, kommt die Vermieterin und macht uns ein neues Angebot für einen Transfer. Jetzt passt der Preis, für 45 km zahlen wir 350000 IDR.
Kurz danach sitzen wir im Auto und fahren ohne Stopp zu den Zwillingsseen. Ich fröstel etwas im Auto wegen der Klimaanlage und freue mich auf die warmen Temperaturen draußen. Als wir gegen 14:00 Uhr unser Hotel erreichen
(THE GARUDA VILLA AND RESTAURANT), ist es draußen aber kühl und es regnet. Wir sind auf ca. 1300 m. Ich brauche eine heiße Dusche und lange Kleidung. Wir sind mit den Temperaturen schon ganz schön verwöhnt, denn die Außentemperatur beträgt noch ca. 22 Grad Celsius.
Die Luft ist total feucht, das Zimmer ist feucht und vor allem das Bett ist klamm. Im Zimmer riecht es auch etwas muffig, wir müssen erstmal lüften. Hier oben in den Bergen auf über 1000 m ist es immer feucht und da es keine Heizung gibt, ist natürlich irgendwann alles klamm.
Ansonsten ist das Hotel gut und das Essen im Restaurant auch. Wir haben nur eine Nacht gebucht, morgen geht es weiter.
Am späten Nachmittag machen wir noch einen Spaziergang entlang der TWIN LAKES (Zwillingsseen). Der Buyan-See und der Tamblingan-See liegen nebeneinander und sind durch etwa einen Kilometer voneinander entfernt. Wir schauen von der Steilküste auf sie hinab.
Es hat aufgehört zu regnet. Die Wolken hängen aber immer noch in den Bergen, dahinter die untergehende Sonne, die sich im Wasser der Seen widerspiegelt, ein schönes Bild mit einem herrlichen Farbenspiel.

Zwillingsseen auf Bali
Die Seen am Abend

Als wir das Hotel wieder erreichen, ist es bereits dunkel.
Wir essen im Restaurant des Hotels.

Reisetag – Sonntag 16.02.2020

Danau Buyan – Nusa Bay

Wir mieten uns nach dem Frühstück ein Moped und fahren zu den BANYU WANA AMERTHA WATERFALLS (mapy.cz). Es geht ca. 3,6 km bergab.
Nach ca. 20 min erreichen wir das Tickethäuschen, parken das Moped und bezahlen den Eintritt von 30000 IDR (2 €) pro Person.

Weg zum Wasserfall
Details – Klick …

Vom Parkplatz geht man etwa 20 Minuten einen 500 m langen Pfad, der nur mit Betonsteinen und Baumstämmen gepflastert ist. Wir wandern durch die schöne Natur und durch eine Kaffeeplantage. Es gibt vier verschiedene Wasserfälle.
Wir laufen zunächst zu dem, der am weitesten entfernt ist. Der Weg geht fast die ganze Zeit bergab. Das letzte Stück bis zum Wasserfall führt über steile Stufen nach unten.

Waterfall Twinlakes Bali
Wasserfall bei den Twinlakes

Der Wasserfall besteht eigentlich aus mehreren Wasserfällen, überall rauscht das Wasser hinab.

Am Fuße befindet sich ein Becken, in dem man auch schwimmen kann. Wie sind jetzt auf ca. 800 m. Niemand ist hier.

Waterfal
Am Wasserfall

Es ist es warm und vor allem wieder sehr feucht.
Wir steigen die Stufen wieder hoch und treten den Rückweg an. Auf dem Weg geht es links ab zu einem weiteren kleineren Wasserfall und auch wieder über steile Stufen bergab. Auch dieser Wasserfall ist sehr sehenswert. Auf die anderen Wasserfälle verzichten wir, zum einen, weil auf dem Weg gebaut wird und zum anderen, weil wir im Hotel auschecken müssen. Wir sind nass bis auf die Haut von der Feuchtigkeit und dem Schwitzen auf den letzten 200 hm bergauf.
Im Hotel gehen wir schnell noch einmal in den winzigen Pool, um uns abzukühlen. Die Wassertemperatur beträgt
23 Grad Celsius, die ich als recht kühl empfinde.
Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, bezahlen wir unsere Rechnung. Wir fragen nach einem Transfer, da ein GRAB TAXI nicht verfügbar ist. In den Bergen kann man sich nicht darauf verlassen, ein GRAB TAXI zu bekommen.
Unser Ziel heute ist NUSA BAY im BALI BARAT NATIONALPARK.
In SERIRIT, einer Stadt, die auf dem Weg liegt, wollen wir einen Zwischenstopp einlegen, um Proviant zu kaufen und Mittag zu essen, d.h. wir benötigen den Transfer vorerst nur bis in die Stadt SERIRIT am Meer.
Der Rezeptionist organisiert uns einen Fahrer für 350000 IDR (24 €) bis nach SERIRIT und los geht die Fahrt durch die Berge. Im Auto riecht es nach Abgasen, wir hoffen bald anzukommen. Die Fahrt nach SERIRIT dauert 45 min für 25 km, von 1300 m auf Null über Serpentinen nach unten.
In SERIRIT ist viel los, aber anders, als wir uns das vorgestellt haben. Die Einkaufsmall, in der wir shoppen wollten, erweist sich als sehr klein und hat heute (Sonntag) geschlossen. Überall sind Einheimische unterwegs, viele haben Geschenke für ihre Götter dabei, es stehen Feiertage bevor.
Der Verkehr ist dicht. Wir ahnen schon, dass es hier mit einem weiteren GRAB Taxi schwierig wird.
Eigentlich wollen wir aus dem stinkenden Auto aussteigen, aber mangels an Alternativen fragen wir unseren Fahrer, ob er uns noch 50 km weiter fährt. Wir müssen nach LABUHAN LALANG, von dort geht es dann per Boot nach NUSA BAY im Nationalpark, unserem Ziel für heute.
Wir einigen uns auf weitete 500000 IDR (34 €), eine andere Alternative haben wir nicht. Der westlich liegende Teil BALIS ist noch nicht so sehr für den Tourismus erschlossen.
Da wir nicht mehr in den Bergen sind, geht die Fahrt jetzt schneller. Unterwegs kaufen wir noch in einem kleinen Supermarkt ein, der Fahrer wartet.

Hafen zur Nusa Bay Nordbali
Abfahrtsstelle zum Nationalpark

Um 13:45 Uhr erreichen wir LABUHAN LALANG, einen kleinen Hafen. Hier liegen viele Ausflugsboote, welche aber ungenutzt warten, es ist Nebensaison. Außer uns gibt es hier keine anderen Touristen. Ein paar Männer sitzen rum, sonst ist hier nichts. Unser Fahrer fragt nach, ob wir hier richtig sind und ein Mann stellt sich als Rezeptionist des Resorts vor, zu dem wir auf dem Weg sind. Der Mann will auch mit dem Boot zur Arbeit.
Wir verabschieden uns vom Fahrer, bedanken uns ein paarmal.
Der Rezeptionist erklärt uns schon mal einiges, wir kommen ins Gespräch. Per Mail hatten wir eine Information erhalten, zu welchen Zeiten die Boote zum Resort fahren. Anders kommt man nicht dorthin. Um 14:15 Uhr fährt ein Boot, in knapp 30 min. Auf dem Fahrplan ist dieses Boot mit einem Stern versehen. Das bedeutet, dass es eigentlich das Mitarbeiterboot ist, welches zum Schichtwechsel übersetzt. Wir dürfen natürlich trotzdem mitfahren. Ich halte meine Hand ins Meer, das Wasser ist warm.
Die Fahrt dauert 20 min. Vom Wasser aus kann man keine Häuser sehen, das Resort liegt gut versteckt im Dschungel.

Rehe an der Nusa Bay
Rehe am Strand

Am Strand liegen mindestens 20 Rehe im Sand, ein schönes Bild.
Wir verlassen das Boot, laufen über den Steg und werden an der Rezeption mit einem Erfrischungsgetränk empfangen.
Kurz danach beziehen wir unseren auf Stelzen gebauten tollen Bungalow.

Nusa Bay - Nordbali - reiseberichte
Unser Zimmer

Er ist sehr gemütlich, über dem Bett hängt ein Moskitonetz, das Bad ist großzügig gebaut. Außerdem gibt es eine große Terrasse mit Liegen. Von hier hat man einen schönen Blick in den Dschungel und zwischen den Bäumen sieht man das Meer. Der Bungalow hat rundherum viele Fenster und eine Klimaanlage.
Wir stellen unsere Sachen ab und gehen erstmal in den Pool. Das Wasser hat knapp 34 Grad Celsius, fast wie in der Badewanne. Der Pool ist groß und man kann gut schwimmen.
Unsere Buchung enthält Frühstück und Teezeit. Es gibt nachmittags zwischen 16:00 und 17:00 Uhr Kaffee oder Tee gratis. Wir genießen unseren grünen Tee und dazu gibt es eine kleine Leckerei, ein Stück gebackene Banane und etwas Reis. Sehr lecker und ebenfalls gratis. Eine nette Geste, wie wir finden.
Dann kommen die Affen. Wir beobachten vom Restaurant, wie sie über das Gelände toben, am Pool vorbei, rauf auf die Bäume und wieder runter, eine ganze Familie schwarze Affen mit langen Schwänzen ganz in unserer Nähe. Es macht Spaß ihnen zuzusehen.
Man hat uns schon gewarnt, wir sollen unsere Schuhe oder irgendwas anderes nicht auf der Terrasse stehenlassen, denn die Affen klauen gern mal. Ansonsten sind sie friedlich. Anders verhält sich das mit den grauen Affen. Diese sind äußerst aggressiv, also ist Vorsicht geboten. Einen grauen sehen wir heute nicht.

Deere Nusa Bay Indonesien
Rehe am Strand

Nach dem Tee setzen wir uns auf den Steg und beobachten das Meer. Wir sehen Plastik, nicht ganz so viel wie im Süden der Insel, aber etwas weiter draußen auf dem Meer und vom Land aus sichtbar treiben größere und kleinere Plastikteppiche. Mir wird zum ersten Mal wirklich bewusst, wie sehr unsere Meere bereits vermüllt sind. Es ist unglaublich und wann werden endlich Maßnahmen ergriffen, um das zu stoppen?
Das Wasser des indischen Ozean ist hier so klar, dass man bis sie den Grund schauen kann. Wir sehen viele Fische, große und kleine in bunten Farben. Das ist so unwirklich, einerseits das klare Wasser, andererseits der Müll…

Plastic Ozean around Bali
Plastik im Meer 😭
Plastikabfall auf der Insel Bali
Plastik am Wasserrand bei Ebbe

Am Abend essen wir im Restaurant, eine Alternative gibt es hier nicht, denn außer dem Resort ist hier nichts. Das Essen ist sehr schmackhaft und liebevoll angerichtet.

Danach begeben wir uns noch einmal auf den Steg, schauen mit der Taschenlampe nach Fischen. Wir sehen ganz viele BATFISHES und die erinnern wirklich an Fledermäuse.
Danach sitzen wir auf unserer Terrasse, Thomas flüchtet irgendwann vor den Mücken, ich halte etwas länger durch.

Reisetag – Montag 17.02.2020

Nusa Bay

Der BALI BARAT Nationalpark liegt im touristisch weniger erschlossenen Nordwesten der Insel, rund 140 km von der Hauptstadt Denpasar entfernt. Er ist der einzige Nationalpark Balis und umfasst insgesamt 780 km².
Wir befinden uns auf der Halbinsel PRAPAT AGUNG, deren Küstenbereiche sehr abwechslungsreich sind. Es gibt Mangrovensümpfe, Palmenwälder, Dschungel und Monsunwälder.

Um 5:00 Uhr klingelt der Wecker, Thomas möchte Sonnenaufgang gucken. Ich möchte noch weiter schlafen, entscheide mich dann aber doch aufzustehen und gehe hinterher. Es dauert noch ein bisschen, bis die Sonne kommt.

Sonnenaufgang Nationalpark Indonesien
Sonnenaufgang

Langsam ist das erste Licht um kurz nach 5:30 Uhr am Himmel zu sehen. Es sind viele Wolken da, das Farbenspiel ist sehr schön. Das Bild bereichern die vielen Rehe und Hirsche, die friedlich am Strand liegen und natürlich das wunderbar türkisfarbene Meer.

Rehe Nusa Bay
Rehe am Strand

 

Zwischen 5 Uhr und 6 Uhr am Morgen gibt es im Restaurants bereits Kaffee oder Tee. Wir trinken eine Kanne Tee und schauen dabei auf das Meer und auf die Tiere.
Um 7:00 Uhr sind wir mit einem Ranger verabredet, wir haben eine zweistündige Tour mit dem Fahrrad durch den Dschungel gebucht. Wir machen uns nach der Begrüßung auf den Weg, und halten immer mal zwischendurch an, wenn der Ranger uns Pflanzen oder Tiere erklären möchte.
Plötzlich sehen wir einen großen weißen Haufen, der aussieht wie Kalk. Der Ranger erklärt uns, dass das Kot von einem Python ist. Er erinnert mich an den Kot meiner Schildkröte, der auch sehr kalkhaltig ist. Der Ranger zeigt uns an dem bereits vertrockneten Code, dass man erkennen kann, was der Python zuletzt gefressen hat. In diesem Fall war es ein Reh, wie man an den Haaren im Kot erkennen kann. Der Ranger erzählt weiter, dass er vor ein paar Monaten zufällig mit Touristen auf einen ca 6 m langen Python getroffen ist, der gerade ein Reh erlegt hat. Pythons sind sehr friedlich und greifen keine Menschen an, es sind seine Lieblingstiere.
Wir fahren weiter bis zu einer Vogelaufzuchtstation. Hier wird der BALISTAR gezüchtet, eine vom Aussterben bedrohte Vogelart aus der Familie der Stare.

Bird Balistar
Balistar

Der Balistar ist ca. 25 cm groß, er ist schneeweiß und hat schwarze Flügel- und Schwanzspitzen. Die Gesichtshaut ist blau, die Augen dunkelbraun.
Der Balistar wurde im Jahre 1911 entdeckt und lebte nur hier im Küstenstreifem im Nordwesten von BALI. In den 1970er Jahren existierten weniger als 200 wildlebende Vögel, die alle im Gebiet des heutigen Nationalpark BALI BARAT vorkamen.
In der großen Vogelvoiliere und auch im Freien können wir die Vögel beobachten.
Wir lassen unsere Fahrräder an der Station stehen. Der Ranger empfiehlt uns den “schönen” Strand, der nur ein paar Meter entfernt ist.

Plastikmüll im Nationalpark der Nusa Bay Indonesien
Plastik im Naturpark

 

Nusa Bay - Reiseberichte von der Insel Bali
Es könnte alles perfekt sein ..🤪

Der Strand ist vermüllt, leider. Ab und zu wird der Müll mal eingesammelt, aber so wie es aussieht nicht regelmäßig. Wir sprechen den Ranger darauf an, er kennt das Plastikproblem, will uns erzählen, dass der Strand regelmäßig gereinigt wird.
Wir gehen ein Stück bergauf auf einen Hügel und können von oben auf das Meer schauen.
Der Klimawandel ist auch auf BALI spürbar, normalerweise beginnt die Regenzeit im November, diesmal fing es erst im Januar an zu regnen. Für Tiere und Pflanzen ist das eine Katastrophe. Die Tiere müssen in der Trockenzeit mit Wasser versorgt werden, weil sie sonst aus Verzweifelung das salzige Meerwasser trinken und elendig verenden. Es gibt hier keine natürlichen Quellen oder Flüsse.
Langsam müssen wir zurück, wir haben noch knapp 5 km Rückweg vor uns.
Gegen 9:30 Uhr erreichen wir unser Resort und gehen frühstücken. Es gibt a la carte Frühstück mit mehreren Gedecken zur Auswahl. Zu jedem Gedeck gibt es einen Fruchtteller und frischen Saft nach Wahl.
Das Frühstück ist wirklich sehr gut, reichlich, schmackhaft und liebevoll angerichtet.
Es gefällt uns hier im Resort, wir beschließen, an unsere bereits gebuchten zwei Nächten noch zwei anzuhängen. Die Abwicklung an der Rezeption ist unkompliziert, wir bekommen den Bungalow zum gleichen Preis.
Im Resort gibt es 17 Bungalows und zwei Villen, die im Einklang mit der Natur gebaut wurden. Es ist Regenzeit, Nebensaison, nicht alle Bungalows sind belegt, durchschnittlich sind 25 Gäste hier.

Nusa Bay
Ein schöner Pool in der Anlage

Anschließend relaxen wir am Pool. Am Nachmittag regnet es kurz.
Es gibt ein SPA im Resort mit tollen Angeboten. Ich entscheide mich für Pediküre, Gesichtspflege, Bodyscrub und Massage und Thomas möchte eine Massage. Wir vereinbaren Termine für morgen und übermorgen.
Am Nachmittag genießen wir wieder unsere Teestunde mit Meerblick, chillen am Pool.
Am Abend lassen wir es uns im Restaurant schmecken und bekommen Besuch. Ein mittelgroßes Wildschwein kommt vorbei und steht ungefähr eine halbe Stunde direkt vor dem offenen Restaurant ca. 2 m von uns entfernt.

Wildpic Nusa Bay Bali
Wildes Schwein am Abend

Irgendwann nimmt es die Stufe und steht im Restaurant, merkt dann aber, dass es hier nicht hingehört und verschwindet.

Reisetag – Dienstag 18.02.2020

Nusa Bay

Nusa Bay Indonesien
Natur pur 😉

Wieder stehen wir früh auf, wollen Sonnenaufgang schauen.
Wir trinken unseren Tee im Restaurant und warten. Heute gibt es kein Sonnenlicht am Himmel, zu viele Wolken sind da.
Um 6:15 Uhr spazieren wir ein Stück in den Dschungel, Thomas hat die falschen Schuhe an und kehrt nach 1,5 km um. Ich gehe allein weiter. Die Vegetation verändert sich, es wird heller. Plötzlich sehe ich eine Horde graue Affen nicht weit von mir. Ruhig bleiben, dann tun sie einem nichts.
Etwas später sehe ich zwei Hunde in 20 m Entfernung, plötzlich sind es vier. Mir wird ein bisschen mulmig, aber sie verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind.

schwarze Affen in der Nusa Bay
Affen

Nach 4 km wird der Dschungel wieder dicht, sattes Grün und sehr feucht. Es ist unheimlich, ich kehre um, jogge ein Stück.
Gegen 8:30 Uhr erreiche ich das Resort, bin insgesamt 9 km gelaufen.
Thomas hat sich schon Sorgen gemacht. Er war während meiner Abwesenheit im Pool und hat Sport getrieben.
Nach einer Dusche genießen wir unser Frühstück, der Appetit nach den morgendlichen Aktivitäten ist groß.
Anschließend gehe ich zur Pediküre und Gesichtspflege.
Es ist herrlich. Meine Füße sind danach so schön, wie schon lange nicht mehr, mit türkisfarbenen Nagellack, die Farbe des Meeres.

Pediküre
Nach der Pediküre 😄

Wir machen ein Mittagsschläfchen im klimatisierten Bungalow, denn es ist wieder sehr heiß. Den Nachmittag verbringen wir am Pool und besprechen unsere Weiterreise, buchen Hotel und Fahrzeug. Eine App dazu ist….
Am Nachmittag trinken wir Tee im Restaurant und dazu gibt es wie immer eine kleine Leckerei.
Hier wird bereits für den Abend vorbereitet, es findet ein Barbecue statt. Die Tische aus den Restaurants werden an den Strand gestellt und hübsch eingedeckt.

Terrasse Nusa Bay
Auf der Terrasse

Anschließend sitzen wir auf der Terrasse unseres Bungalows bis es anfängt zu schütten. Wir warten, bis der Regen aufhört und gehen dann essen. Die Tische wurden wegen des Regens wieder in das Restaurant gestellt. Da dieses aber nach allen Seiten offen ist, sitzt man irgendwie ja trotzdem im Freien.
Man kann Fleisch oder Fisch wählen, dieses wird dann frisch gegrillt. Dazu gibt es Salat und warme Beilagen.
Da im Restaurant gerade alles besetzt ist, sitzen wir in einem separaten Pavillons direkt am Strand, um uns herum plätschert der Regen noch ein wenig, die Luft ist immer noch sehr warm, wunderschön.
Wir gehen nach dem Essen ein paar Meter in den Dschungel rein. Es ist stockdunkel, nur das Licht unserer Taschenlampen lässt uns etwas sehen. Viele kleine Krebse sind in der Dunkelheit unterwegs.

Schmetterling
Schmetterling

Etwas erstaunt uns, die Schmetterlinge, die am Tag hier zu Tausenden unterwegs sind, hängen jetzt zusammengeklappt an den Bäumen. Sie scheinen fest zu schlafen, denn als ich einen berühre, bewegt er sich überhaupt nicht. Als wären sie tot, sieht lustig aus.
Wir haben sie tagsüber schon oft beobachtet. Sie haben eine braun-gelbliche Färbung und es sieht aus, als hätte jemand eine Blume auf ihre Flügel gemalt. Sie sind wunderschön. Überhaupt gibt es hier viele Arten von Schmetterlingen, größere und kleinere in vielen verschiedenen Farben und Mustern.
Wir gehen lieber zurück, haben Angst vor Wildschweinen und sonstigem Getier, was hier nachts unterwegs ist 😉.

Reisetag – Mittwoch 19.02.2020

Nusa Bay

Thomas ist schon wieder zum Sonnenaufgang unterwegs, ich schlafe heute länger. Als ich um 8 Uhr erwache, scheint bereits die Sonne. Ich suche nach Thomas und finde ihn neben unserem Resort im Wald mit seinem neuen Spielzeug, der Drohne.

Affen filmen
Affen im Baum

Er filmt gerade eine Affenfamilie. Es sind schwarze Affen. Sie toben mit ihren Jungen durch die Bäume.

Es ist immer wieder schön, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
Wir gehen in den Pool und schwimmen uns fit.
Danach gibt es wieder leckeres Frühstück. Wir wählen heute das indonesische Menü. Es gibt BAMI GORENG (ein Nudelgericht), dazu einen kleinen Kartoffelpuffer, Hefegebäck, Konfitüre, Fruchtteller und frisch gepressten Saft.
Im Resort gibt es Paddelbote aus transparentem Kunststoff für die Gäste. Wir leihen uns eins und fahren aufs Meer, um Fische und Korallen zu schauen. Im Wasser sehen wir leuchtend blaue Seesterne und verschiedene bunte Fische. Wegen des Plastikmülls mag ich hier nicht schnorcheln. Ich finde es gruselig, wenn sich das Zeug sich um den Körper wickelt. Es ist sehr schade.
Wir halten es nicht lange aus auf dem Wasser, denn es ist schon wieder sehr heiß. Zur Abkühlung gehen wir in den Pool und relaxen ein wenig.
Etwas später geht Thomas zur Massage, es fängt an zu regnen, und so gehe ich in unseren Bungalow.

 

 

Über mir kracht es, irgendwas rennt über das Dach. Ich gehe raus, es sind unsere schwarzen Affen. Bei unseren Nachbarbungalows sitzen sie ebenfalls auf den Dächern und Terrassen. Ich zähle mindestens dreißig, sie kommen bis auf zwei Meter heran. Es sind so viele süße Jungtiere und Babys dabei. Man kann sich gar nicht sattsehen. Eine halbe Stunde turnen die Affen von einem Bungalow zum nächsten und verschwinden in Richtung Wald.
Thomas kommt von der Massage, jetzt bin ich dran. Ich bekomme eine Massage und Bodyscrub. Zwei Stunden werde ich verwöhnt, herrlich.
Danach gehe ich zum Restaurant, Thomas wartet dort und wir trinken Tee zusammen.

 

 

Anschließend chillen wir auf unserer Terrasse und bekommen wieder Besuch. Ganz leise schleichen sich die Rehe an uns vorbei. Wir hören, wie sie Gras zupfen. Sie verbringen die Nacht meist zwischen und hinter den Bungalows, bevor sie morgen früh wieder ans Wasser gehen.
Unser letztes Abendessen im Restaurant ist phantastisch. Thomas isst Thunfisch, den besten, den er je hatte, und ich esse ebenfalls Fisch mit leicht scharfer Soße.

Tunasteak
Tunasteak

Dazu gibt es Rotwein und anschließend noch ein Dessert. Ausgezeichnet…
Danach geht es mit Taschenlampen noch einmal in den Dschungel. Die schlafenden Schmetterlinge sind nicht da, nur vereinzelt entdecken wir einen. Ein kleiner bunter Vögel sitzt auf einem Ast, wir können sehr nah an ihn ran.

🐦 Bird
Vogelbeobachtung

Sonst ist heute Abend nicht viel los hier.

Reisetag – Donnerstag 20.02.2020

Nusa Bay – Lovina

Ein letzter Sonnenaufgang mit Tee um 5:45 Uhr im Restaurant unseres Resorts, andere Gäste sind noch nicht auf den Beinen.

Sunrise Nova Bay
Sonnenaufgang

Anschließend schwimmen wir im Pool und gehen frühstücken.
Unsere Reise geht heute weiter, wir fahren Richtung Osten zunächst bis LOVINA, einem Küstenstreifen, der für uns nur eine kurze Durchreise sein soll.
Gegen Mittag checken wir aus und fahren mit dem Transferboot des Hotels nach LABUHAN LALANG. Wir sehen ein paar Delphine, die im Ozean schwimmen. Das Boot schaukelt stark, es ist kräftige Dünung.

Anlegestelle
Anlagestelle

Für den weiteren Transfer haben wir bereits online (über die GetTransfer-App) einen Fahrer gebucht, dieser wartet schon an der Pier auf uns. Hier ist es heute sehr voll, viele Gläubige wollen auf die Insel DEER ISLAND zu den zahlreichen Tempeln fahren, um dort Gebetszeremonien abzuhalten.

Betrieb am Bootsanleger
Viele Balinesen fahren zum Tempel

Um kurz nach 13:00 Uhr fahren wir mit dem Auto los und brauchen für die 65 km lange Strecke wegen des starken Verkehrs gut zwei Stunden bis nach LOVINA.

Suma Hotel Lovina
Hotel Suma

Unser Zimmer im Hotel ist um 15:00 Uhr nicht fertig. Die Dame entschuldigt sich und sagt, dass das von uns gebuchte Zimmer nicht verfügbar ist, aber ein anderes, dass genauso ist, nur etwas kleiner und günstiger. Wir mögen uns noch etwas gedulden, sagt sie. Wir geben unser ok und gehen im Restaurant etwas essen. Als wir unser Zimmer beziehen wollen, stellen wir fest, dass es nicht den gebuchten Meerblick hat und außerdem riecht es muffig. Wir lehnen das Zimmer ab. Plötzlich hat die Frau nun doch das Zimmer, welches wir gebucht haben, es muss aber noch hergerichtet werden. Wir spazieren zum Strand, den es eigentlich nicht gibt.

Strand Lovina im Norden von Bali
Strand Lovina 🤔

Der “Strand” hinter unserem Hotel besteht aus Betonklötzen, die man ins Meer gebracht hat, um die starke Brandung aufzuhalten. Rechts daneben gibt es einen schwarzen Strand, der aber völlig vermüllt ist. Es liegen etliche Boote am Rand. Man kann im Meer nicht baden, das lässt die Brandung nicht zu und am Strand liegen kann und möchte man hier auch nicht. Zum Glück haben wir nur eine Nacht gebucht.

Wir laufen ein Stück durch das Dorf. Wir entdecken das ehemalige, angeblich einzige Hotel auf der Welt, wo man mit Delphinen schwimmen kann. Wir fragen das Sicherheitspersonal ob wir uns das Hotel mal anschauen dürfen – ja klar. Eine Ruine, angeblich war sie noch bis zum letzten Sommer geöffnet… Für die Tiere ist es besser so, aber von diesen Bauruinen gibt es einige. Schade! Man hat sich hier wohl mal mehr vom Tourismus erhofft.

Melka Hotel Lovina Bali
Ehem. Melka Hotel Lovina

Vor jedem zweiten Haus gibt es ein kleines Restaurant, ohne Gäste.
Zurück im Hotel können wir nun endlich unser Zimmer beziehen, mittlerweile ist es fast 18:00 Uhr. Das Zimmer ist viel größer und wirkt neuer, aber der Meerblick fehlt. Jetzt fühlen wir uns ein bisschen verar….
Aus dem kleinen Fenster an der Seite kann man nur die gegenüberliegende Hauswand sehen, das große Fenster und die Tür bieten den Blick auf den Pool und in den wunderschönen Garten. Wir hatten es schon geahnt, denn genau genommen gibt es überhaupt keine Zimmer mit Meerblick in diesem Hotel. Die Fotos des Hotels, die bei booking.com eingestellt wurden, sind schlicht und ergreifend Fotos vom Nachbargrundstück. Die Dame des Hauses schiebt die Schuld auf booking.com. Wir haben keine Lust auf eine weitere Diskussion, eine entsprechende Hotelbewertung bei booking.com wird folgen.
Das Hotel an sich ist schön und der Erbauer hat hier ein Händchen für Details gehabt. Es ist ein bisschen in die Jahre gekommen und bräuchte etwas Pflege, aber das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt. Warum hat man es dann nötig, Unwahrheiten in sein Angebot zu schreiben?

Leider haben wir schon sehr häufig diese Falschinformationrn und Fotos von nicht vorhandenen “Stränden”, Aussichten und ähnlichem bei booking.com bemerkt und auch gemeldet. Aber es ändert sich nichts, im Gegenteil wir haben das Gefühl, dass versucht wird, das Objekt sehr gut darzustellen – ältere Fotos, falsche Fotos, zweifelhafte Bewertungen, unkorrekte Ortsbeschreibungen, falsche GPS-Angaben, man muss schon sehr genau nachlesen und noch Recherche außerhalb von Booking.com betreiben und dann ist man immer noch nicht sicher, ob man das bekommt, was man gebucht hat. Wir buchen immer nur eine, max. zwei Nächte und schauen dann, ob es uns gefällt und verlängern lieber.

Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, nutzen wir erstmal den großen Pool.
Anschließend gehen wir nebenan in ein nettes Restaurant und essen zu Abend.
Morgen um 9:00 Uhr reisen wir weiter.

Reisetag – Freitag 21.02.2020

Lovina – Sidemem

Wir haben bereits gestern unseren Transfer online gebucht und unser Fahrer steht überpünktlich vor dem Hotel. Wir geben ihm einen Zettel, auf dem wir unsere Stopps für heute notiert haben, das Endziel kennt er bereits. Acht Stunden steht er uns jetzt mit seinem Fahrzeug zur Verfügung, die Kilometer spielen dabei keine Rolle, er fährt uns dahin wo wir hin möchten und wartet bei Tempelbesuchen oder anderen Besichtigungen auf dem Parkplatz.

Um 9:00 Uhr fahren wir los und brauchen knapp zwei Stunden bis zum PURA PUNCAK PENULISAN (zählt zu den am höchsten gelegenen Tempeln Balis, 1745 m und zu den ältesten). Die Fahrt geht durch die Berge über Serpentinen. Die Straße ist teilweise sehr schmal und außer Autos sind noch viele Mopeds unterwegs.

Tempel Bali
PURA PUNCAK PENULISAN BALI

Wir bezahlen den Eintritt von 50000 IDR pro Person und bekommen jeder einen Sarong um die Hüften gewickelt.

Sarong Pflicht Tempelbesuch
Sarong-Pflicht 🤨

Ich frage, warum wir den Sarong benötigen, schließlich tragen wir lange Hosen und damit sind unsere beiden bedeckt. Der Mann erklärt uns, dass das die traditionelle Kleidung der Einheimischen ist und diese im Tempel getragen werden muss.

Wir steigen zahlreiche Stufen hinauf. Der Tempelkomplex besteht aus fünf Einzeltempeln, die sich auf mehreren Ebenen verteilen. Es sind einige Balinesen hier, die Zeremonien abhalten, weitere Touristen sehen wir hier nicht.

Zeremonie am Tempel auf Bali
Einheimische zelebrieren …

Nach einer halben Stunde haben wir alles gesehen.
Wenn der Tempel auf der Strecke liegt, lohnt sich ein Besuch, eine große Anfahrt würden wir dafür nicht in Kauf nehmen.
Wir fahren weiter Richtung BANAU BATUE (Batur See) und machen Halt an einem Restaurant mit Terrasse. Hier könnten wir etwas essen, wollen wir aber nicht. Das Restaurant ist eine “Abladestelle” für Reisegruppen, ein riesiges Büfett ist aufgebaut, nichts für uns und unseren kleinen Hunger.

MOUNT BATUR Bali Indonesien
Der Vulkan

Wir verlassen das Restaurant und laufen an der Straße ein kleines Stück zurück. Hier gibt es ein kleineres Restaurant und der Blick von der Terrasse ist viel schöner. Wir bestellen einen Imbiss und Getränke und genießen die Aussicht auf die Berge, den MOUNT BATUR (1717 m) und den GUNUNG ABANG (2152 m)

Dann machen wir uns auf den Rückweg zum Auto, der Fahrer ist nicht da. Wir rufen ihn kurz an, er macht sich auf den Weg. In der Zwischenzeit werden wir von vier verschiedenen Männern angesprochen. Sie wollen wissen, ob wir unseren Fahrer suchen. Nein, der kommt gleich. Einer fragt, ob wir in dem Restaurant, zu dem der Parkplatz wohl gehört, gegessen haben. Ich sage “ja”, kleine Notlüge, denn ich ahne schon, was jetzt kommt, die wollen bestimmt eine Parkgebühr.

Der Fahrer kommt, wechselt drei Worte, mit den Männern und fährt los. Ich frage ihn, ob es ein Problem gab, schließlich wollen wir ihn nicht in Schwierigkeiten bringen und hätten die Gebühr bezahlt. Er grinst nur und verneint.
Unser nächstes Ziel ist der PURA BESAKIH, der Muttertempel, der vermutlich im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Er liegt auf 950 m Höhe am Südwesthang des GUNUNG AGUNG, einem aktiven Vulkan auf BALI.
Gestern habe ich noch Berichte über die Tempelanlage gelesen und mir ist die Lust auf den Besuch eigentlich vergangen. Es wurde von “Abzocke” der Touristen berichtet.

PURA BESAKIH BALI
Der ” Muttertempel” auf Bali

Wir erreicht den Parkplatz und es regnet leicht. Sofort stehen Frauen neben dem Auto und wollen uns Regenschirme anbieten. Wir bleiben eine halbe Stunde im Auto sitzen, dann hört es auf, die Frauen bleiben hartnäckig vor der Autotür, rechts und links, stehen. Sie wollen uns unbedingt ihre Schirme gegen Gebühr ausleihen, erst als wir unseren eigenen zeigen, lassen Sie locker. Aber nur kurz, denn jetzt sind die Sarongs an der Reihe, ohne die man den Tempel nicht betreten darf. Ich zeige mein Reisehandtuch (sieht aus wie ein Sarong) und sie geben auf.
Es folgen viele Verkaufsstände, die allerdings nicht aufdringlich sind und irgendwann kommen noch Kinder mit Postkarten.
Als wir am Eingang Tickets kaufen wollen, bemerkt Thomas, dass er seine Dokumententasche mit Portemonnaie im Auto vergessen hat. Ich verdrehe die Augen, setze mich auf die Treppe beim Ticketschalter und Thomas holt die Tasche.
Einen Sarong kann man hier am Eingang ebenfalls erhalten, er ist im Eintrittspreis inkludiert. Thomas braucht keinen, warum nicht? Keine Ahnung! Der Eintritt kostet pro Person 60000 IDR.
Auf dem Schild am Eingang steht, dass für den Besuch des Tempels ein Guide empfohlen wird. Natürlich werden wir sofort angesprochen, jeder will unser Guide sein. Wir möchten keinen Guide, die sind uns echt zu aufdringlich. Wenn man es konsequent genug ablehnte, glauben sie einem und lassen nach.

PURA BESAKIH
Treppenstufen

Auch an diesem Tempel muss man wieder zahlreiche Stufen nach oben laufen. Es gibt verschiedene Ebenen, und überall Tempel und Pagode. Alles ist sehr gepflegt und schön angelegt. Die Tempel dürfen nur die Gläubigen betreten, Touristen wird der Zugang verwehrt. Das finden wir in Ordnung, denn es handelt sich letztlich um “gelebte’ Tempel und keine Museen. Die Anlage ist sehr sehenswert und trotz des Business rundherum zu empfehlen. Ich bin froh, dass wir sie uns angeschaut haben, obwohl das Wetter nicht die beste Sicht ermöglicht.
Bevor wir die Anlage verlassen, sagt Thomas, dass er “tempelmüde” ist. Ich auch, wir haben morgen noch den Wassertempel auf dem Programm und dann ist Schluss.
Wir fahren das letzte Stück zum Hotel, ca. 15 km. Das DARMADA ECO Resort liegt in den Reisfeldern von SIDEMEN,
es sind schöne Bungalows in einem Naturgarten. Der Garten ist sehr groß und mittendrin fliesst ein Fluss. Außerdem gibt es einen schönen Pool. Von Reisfeldern sieht man von hier aus nichts, aber die Umgebung ist toll und sehr ruhig. Es sind nur wenig Gäste hier.

Darmada Resort Sideman
Darmada Eco Resort

Wir beziehen unseren Bungalow und es fängt an zu regnen.
Unser Bungalow hat zwei Terrassen, eine vor und eine hinter dem Bungalow. Auf jeder Terrasse gibt es Sitz- und Liegemöglichleiten. Von der hinteren schauen wir auf einen Fluss. Es schüttet drei Stunden lang. Wir sitzen auf der überdachten Terrasse und lauschen dem Regen. Es ist der stärkste Tropenregen, den wir während unserer Reise erlebt haben.
Als es endlich aufhört, gehen wir ins Restaurant des Resorts zum Abendessen.

Reisetag – Samstag 22.02.2020

Sidemem – Ubud

Wir bestellen an der Rezeption ein Moped zur Miete für einen Tag. Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg, um nach dem schönsten Blick auf die Reisterrassen von SIDEMEN zu suchen. Wir fahren durch das Dorf. Dort sind die Menschen sehr damit beschäftigt, ihre Götter zu ehren. Alles ist schön geschmückt, irgendetwas wird wieder zelebriert.
Es fängt an zu regnen, ein kurzer aber heftiger Schauer.
Wir stellen uns unter einen Baum, der vor einem Haus steht. Die Bewohner laden uns ein, uns unter das Vordach ihres Hauses zu stellen und wir nehmen das Angebot dankend an. Die Kinder sprechen etwas Englisch und wir unterhalten uns. Der Regen hört auf, wir fahren weiter.

Restaurant Strassenrand
Restaurant

Ein kleines Restaurant am Straßenrand erregt unsere Aufmerksamkeit. Dort parken wir und trinken Tee, denn man hat einen wunderbaren Ausblick auf das Tal und ein paar Reisterrassen. Das Restaurant hat nur drei Tische, an allen sitzen Leute. Wir haben das Gefühl, dass alle zur Betreiberfamilie gehören. Essen mögen wir hier nicht.

Reisterrassen Bali
Reisterrassen

Anschließend kommt die Drohne zum Einsatz. Sie fliegt über die Reisterrassen und macht ein paar schöne Aufnahmen.
Dann fahren wir zum Hotel zurück und chillen. Wir planen unsere Australienreise, sind in Verhandlung mit einem Anbieter für ein 4WD CAMPER, ein Fahrzeug mit Allrad, in dem man auch mal übernachten und kochen kann.
Thomas lässt am Nachmittag nochmal die Drohne steigen, und…sie stürzt ab…ins Wasser. Oh je, die ist bestimmt kaputt. Er versucht sie zu trocknen, ein Fön ist nicht verfügbar, aber ein Ventilator.
Am Abend essen wir im Restaurant und verweilen etwas länger, weil es dort WLAN gibt.

Reisetag – Sonntag 23.02.2020

Ubud

Heute reisen wir mit ein paar Zwischenstopps weiter nach UBUD.
Um 9:30 Uhr holt uns unser Fahrer von vorgestern ab. Wir haben uns über WhatsApp mit ihm verabredet.
Unser erstes Ziel ist der TAMAN TIRTAGANGGA WASSERPALAST.
Wir haben unterwegs nochmal einen Blick von oben auf die wunderschönen Reisterrassen.

Reisterrassen und Vulkan
Reisterrassen und Berge

Am Wasserpalast bezahlen wir den Eintritt von 40000 IDR (2,70€). Der Palast ist eigentlich kein Palast sondern eher ein Freizeitpark. Auf 1,2 ha ist er auf drei Ebenen erbaut und besteht aus vielen Wasserbecken, Teichen mit Lotosblumen und Springbrunnen.

Waterpalace Bali Indonesien
Wasserpalast: TAMAN TIRTAGANGGA

Das Wasser kommt aus den heiligen Quellen. In den Teichen schwimmen Kois, einige sind so fett, wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Sie werden von den Touristen gefüttert, das Futter kann man vor dem Palast überall kaufen.

TAMAN TIRTAGANGGA
Wasserpalast

Im Zentrum der Anlage steht ein pagodenförmiger Brunnen und es gibt viele Steinstatuen.

TAMAN TIRTAGANGGA Pool
Pools

Außerdem befindet sich um dem Gelände zwei Swimmingpools, für die man extra Eintritt bezahlen muss.
Ich beneide die Leute im Pool, es ist so heiß, wir haben leider keine Badesachen dabei. Ein schöner Wasserpalast, eine Oase der Entspannung.
Wir gehen zurück zum Auto und fahren in Richtung UBUD weiter. In CANDIDASA, einer Küstenstadt im Osten von BALI, machen wir einen weiteren Stopp.

CANDIDASA Beach Bali
CANDIDASA

Eventuell wollen wir hier noch zwei Tage verbringen.
Leider gibt es hier fast keinen Strand mehr. In den 70er und 80er Jahren hat man hier das vorgelagerte Riff zerstört, um Kalk für den Bau von Hotelanlagen zu gewinnen. Dadurch traf das Meer ungeschützt auf die Küste und hat den Strand weggespült. Wieder eine Umweltsünde, die durch den Tourismus ausgelöst wurde, der die Insel überrannt hat.
In CANDIDASA sieht man jetzt wenig Touristen, in der Trockenzeit sind es sicher ein paar mehr.
Es gibt einen Lotosblumenteich, die meisten Blüten haben sich über Mittag schon wieder geschlossen. Die besten Zeiten scheint Candidasa hinter sich zu haben.

CANDIDASA Hotelruinen
Hotelruine

Es gibt auch hier einige Hotelruinen.
Wir gehen ans Meer, es gibt tatsächlich einen winzigen Strand, der wahrscheinlich bei Flut auch weg ist. An der Hauptstraße gibt es ein paar Restaurants, in einem essen wir eine Suppe, bevor wir nach UBUD weiterfahren.
Unser Entschluss steht fest, hier wollen wir keine weitere Zeit verbringen.

Wir fahren weiter. UBUD liegt im Hochland von BALI. Hier wird viel traditionelles Handwerk ausgeübt. UBUD ist umgeben von Regenwald und Reisterrassen, eine schöne, sehr grüne Gegend.

Vulkan Bali
Blick zum Vulkan

Wir erreichen unser Hotel, das BYASA Hotel in UBUD gegen 14:00 Uhr. Die Besitzerin empfängt uns sooo nett und zeigt uns unser Zimmer.

byasaubud hotel Bali
Auf dem Balkon

Das Hotel hat nur neun Zimmer, alle blicken auf den großen Pool und auf dahinterliegende Reisfelder und Kokospalmen. Der Ausblick von unserer Terrasse im zweiten Stock ist toll. Ich bin begeistert und Thomas freut sich darüber.

Hotel Byasaubud
Unser Zimmer in Ubud

Wir haben erstmal nur eine Nacht gebucht. Da uns UBUD gefällt, fragen wir an der Rezeption nach, ob wir zwei Nächte länger bleiben können. Das geht, leider müssen wir aber morgen in ein anderes Zimmer ziehen. Da wir nur wenig Gepäck haben, ist das in Ordnung.
Jetzt springen wir erstmal in den Pool, herrlich.

byasaubud Bali Hotel Ubud
Im Pool

Im Hotel wird auf Wunsch von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr kostenlos Tee serviert. Wir bekommen unseren Gingertee an den Pool und dazu gibt es eine kleine balinesische Leckerei, Reiskuchen, schmeckt sehr lecker.
Am Abend machen wir einen Spaziergang durch die Stadt. Der Verkehr ist grausig und die Gehwege noch schlimmer. Man muss aufpassen, dass man sich nicht die Beine bricht.
In einem sehr schönen Supermarkt kaufen wir noch Bier, Rotwein, etwas Obst und ein paar Naschis.
Wie beschließen, im Hotel zu essen. Das schmackhafte Essen wird im Restaurant serviert. Das Restaurant ist nach allen Seiten geöffnet, so wie es hier typisch ist. Wir sind ganz allein und genießen unser Abendessen, mit Blick in die Reisfelder, dem Zirpen der Grillen und Quaken der Frösche..

Reisetag – Montag 24.02.2020

Ubud

Das Frühstück im Hotel muss man am Vorabend a la carte wählen. Wir haben uns für Omelett, Toast, Fruchtteller, Fruchtsaft, Gingertee und Pancakes entschieden. Das Frühstück ist sehr reichlich und lecker. Es wird draußen serviert.

Breakfast
Lecker Frühstück 🌝

Wir nutzen den Wäscheservice des Hotels, der hier unschlagbar günstig ist und geben die Hälfte unserer mitgeführten Kleidung zum Waschen an der Rezeption ab.
Thomas fährt mit einem GRAB TAXI nach DENPASAR. Dort gibt es ein Geschäft, in dem Drohnen repariert werden. Ein Versuch ist es wert.
Ich bleibe im Hotel und suche nach einem Hotel in PERTH (Australien). Wir werden vier Nächte in PERTH sein, die Hotels sind nicht gerade preiswert und die Suche dauert.

Ich kann unseren gebuchten Flug von BALI nach PERTH nicht finden, keine Bestätigungsmail, nichts.

Apollo Camper Australien
4WD Camper

Für Australien haben wir jetzt einen Camper gebucht. Es ist ein Allradfahrzeug mit Notschlafmöglichkeit, es war recht knapp, aber es hat noch geklappt 😃 und da wir noch in der Nebensaison starten auch preiswert.

Wir müssen das Zimmer wechseln. Da wir nur für eine Nacht gebucht hatten und jetzt zwei Nächte länger bleiben wollen, müssen wir leider umziehen.
Thomas schafft es nicht rechtzeitig und so packe ich all unsere Sachen (zum Glück haben wir nur kleines Gepäck) und lasse sie vom Personal in das neue Zimmer bringen. Dieses befindet sich unten mit direktem Zugang zum Pool. Durch die Bepflanzung kann man aber geschützt vor den Augen anderer auf der Terrasse sitzen. Viele Leute sind hier aber ohnehin nicht. Ansonsten ist das Zimmer genauso wie das, welches wir vorher hatten.
Thomas kommt gegen 14 Uhr endlich wieder zurück, die Drohne konnte nicht repariert werden 😣. Das Ersatzteil zu besorgen, ist hier auf die Schnelle nicht möglich.

Der gebuchte Flug ist wieder Thema, wir können ihn nicht finden. Wir suchen sämtliche Email Adressen durch, checken die Konten, am Ende stellen wir fest, dass wir keinen Flug haben.Warum das so ist, wissen wir nicht genau. Eigentlich sind wir sicher, dass wir einen Flug gebucht haben, vielleicht hat die Datenübertragung nicht geklappt. Also buchen wir erneut, der Preis ist heute sogar noch günstiger. Für unschlagbare 89 € pro Person fliegen wir am 28.02. nach PERTH in Australien (ca. 2500 km / 3,75 h).

Wir chillen am Pool und am Abend machen wir einen Spaziergang durch UBUD. Die Stadt gefällt uns. Hier sind viele Touristen unterwegs, es gibt zahlreiche Geschäfte und kultige Restaurants.
Wir erleben zufällig einen Festumzug zum GALUNGAN, einem der wichtigsten balinesischen Feste. Dieses ist der Höhepunkt von Feierlichkeiten zu Ehren des Schöpfers und der Ahnengeister, die jetzt auf die Erde zurückkommen.
Die Feier des Guten und die Überwindung des Bösen stehen im Mittelpunkt.
Die Einheimischen bringen Opfergaben für die Ahnengeister und singen Gebete.
Vor nahezu jedem Haus stehen PENJOR, das sind hohe Bambusstangen, an welche die Opfergaben angehängt werden.
Die Stangen sind kunstvoll gefertigt und unterschiedlich groß.
Wir setzen uns auf eine Treppe und schauen dem Umzug zu, der durch Trommeln und andere Instrumente begleitet wird.
Anschließend essen wir in einem gemütlichen Restaurant.
Es gibt hier sehr gutes Essen. Wir sitzen mit Blick auf die Straße im an den Seiten offenen Restaurant. Durch den Verkehr ist es recht laut.
Zurück im Hotel leihen wir uns für morgen ein Moped. Wir wollen uns gleich früh auf den Weg in die Reisfelder machen.

Reisetag – Dienstag 25.02.2020

Ubud

Wir machen uns gegen 6:30 Uhr auf den Weg zum CAMPUHAN RIDGE WALK, einem schönen Spazierweg abseits der turbulenten Stadt UBUD.
Es ist schon hell und warm.

Walk Ubud CAMPUHAN RIDGE WALK
Spaziergang in Ubud – Start

Wir parken das Moped und laufen den Walk gut 2 km und zurück. Links und rechts des Weges sieht man Häuser, in denen Kunsthandwerk angeboten wird. Einigen Künstlern kann man bei der Arbeit zuschauen. Besonders gefallen uns die Holzeier, die sehr filigran bemalt sind.
Wir kommen an ein Resort, welches sehr schön aussieht.

Lotusblüten Garten Teich
Lotusblumen

Als wir es betreten, eröffnet sich ein wunderschön angelegter Garten, in dem es mehrere Teiche mit Lotosblumen gibt.

Lotusblumen
Lotusblüte

Die Blüten sind so groß, größer als meine Handflächen. Ich kann mich garnicht sattsehen, so schön sind sie. Von hier hat man auch einen tollen Blick in die Reisfelder.
Unsere Aufmerksamkeit gilt ein paar Frauen, die jeweils mit drei großen Ziegelsteinen auf dem Kopf zu einer Baustelle gehen, immer hin und her. Stein für Stein wird zur Baustelle transportiert. Eine schwere Arbeit und ich bekomme schon beim Hinschauen Kopfschmerzen.

Frauen Steine Kopf
Frauenarbeit

Wir laufen zurück und fahren zum Hotel. Ein leckeres Frühstück erwartet uns.
Anschließend chillen wir am Pool, es ist heiß.
Eigentlich wollen wir noch eine Nachmittagstour mit dem Moped machen, aber um 14:00 Uhr gibt es ein kräftiges Gewitter mit viel Regen. Wenn es hier regnet, dann richtig.
Da wir früh aufgestanden sind, nutzen wir die Zeit für ein Mittagsschläfchen.
Abends fahren wir durch die belebten Straßen von UBUD. Sowohl Fahrzeuge als auch Fußgänger sind unterwegs.
Es fängt wieder zu regnen an und so entscheiden wir uns für ein Abendessen in unserer Unterkunft. Schnell fahren wir zum Hotel, damit wir nicht nass werden.

Reisfelder um Ubud , Bali
Reisfelder um Ubud

Seit gestern sind wir etwas in Sorge. Wir sind beide im Besitz eines internationalen Führerscheins. Jetzt haben wir gelesen, dass der nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig ist. Den haben wir aber nicht mit, da wir dachten, der internationale ist ausreichend. Von meinem nationalen habe ich wenigstens eine Kopie, Thomas hat nichts.
Wir hoffen, dass es keinen Ärger gibt, wenn wir nächste Woche unseren Camper in PERTH abholen.

Reisetag – Mittwoch 26.02.2020

Ubud

Wir wollen wieder einen schönen Morgenspaziergang in die Reisfelder machen. Also fahren wir kurz nach 6:00 Uhr mit dem Moped los.
Der Himmel ist bedeckt, es sieht nach Regen aus. Leider kommen wir nicht weit, es fängt schon an.
Wir stellen uns kurz unter ein Vordach, der Regen lässt nach. Der Himmel sieht nicht gut aus, wir entscheiden uns gegen die Reisfelder und fahren zum Hotel zurück.
Um 9:30 Uhr gehen wir frühstücken und etwas später gibt es wieder kräftigen Regen.
Wir ruhen uns etwas aus. Ich möchte ins Kunstmuseum
(AGUNG RAI MUSEUM OF ART, kurz ARMA), welches sich ca.300 m von unserem Hotel befindet. Thomas hat keine Lust auf Museum, also gehe ich allein.

Kunstmuseum Ubud
Kunstmuseum

Das Museum enthält viele traditionelle und zeitgenössische Kunstwerke. Es gibt Gemälde, Skulpturen, Workshops und Theateraufführungen.
Die Museumsanlage an sich ist schon eine Pracht. Zwischen den alten Gebäuden im Park zu spazieren, hat etwas Meditatives.
Auch im Cafe, welches sich mitten in der Anlage befindet, ist es sehr angenehm. Ich genieße dort einen Eistee und ein fantastisches Gebäck.
Auf dem Gelände befindet sich auch ein Resort, welches wunderbar in den Park eingebettet ist. Mittendrin fliesst ein Fluss, den man über kleine Brücken überqueren kann.
Plötzlich bleibt mir fast das Herz stehen…Eine große Echse (ca. 70 bis 80 cm lang, huscht vor mir über den Weg. So schnell, wie sie gekommen ist, ist sie ich wieder weg. Sie hat sich wahrscheinlich noch mehr erschrocken als ich.
Nach zwei Stunden verlasse ich das Museum und gehe zurück zum Hotel. Thomas sitzt am Pool, wir gehen schwimmen.
Anschließend genießen wir wieder unseren Tee auf der Terrasse.
Gegen 17:00 Uhr starten wir einen neuen Versuch und fahren mit dem Moped in die Reisfelder. Heute morgen hat es aufgrund des Regens nicht geklappt.

Reisfelder Ubud, Bali
Reisfelder vor der Bepflanzung

Wir fahren zum KAJENG RICE FIELD WALK, einem weiteren schönen Spazierweg durch die Reisfelder von UBUD. Es ist ein schöner Weg, die Reisfelder, die größtenteils im Wasser stehen, glänzen in der Sonne.
Wir fahren zurück und essen in dem kleinen Restaurant, in dem wir schon vorgestern waren.

Geckos im Zimmer
Gecko gefangen

In unserem Hotelzimmer huscht ein Gecko durchs Bad. Ich benötige ein paar Minuten, bis ich ihn mit Hilfe eines Handtuchs gefangen habe. Der kleine Kerl hat bestimmt große Angst, ich bringe ihn in den Garten.

Weiterlesen …Bali – unsere Reiseberichte

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Malaysia – Reiseberichte

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Philippinen – Reiseberichte

Philippinen – unsere Reiseberichte Wir sind von Vietnam (Ho Chi Minh City) auf die Philippinen (Manila) geflogen. Nach fast 5 Monaten Dauerreise, vielen Grossstädten und aufgrund der an oderstehenden Weihnachtstage wollen wir zuerst ein paar Tage entspannen und neue Energie tanken. Deshalb haben wir uns für Busuanga entschieden und uns dort ein Resort gesucht, welches …

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China – Guilin Longsheng Zhangjiajie

    Dienstag 19.11.2019 Tag: 128 Nanning Nanning ist eine typische chinesische Stadt mit 7 Millionen Einwohnern. Für uns ist Nanning nur ein Durchreiseort, denn von hier aus geht es morgen früh per Flugzeug nach Hanoi.An unserem letzten Tag in China sind wir voll im Ruhemodus.Das einzige Highlight: Thomas war ein paar Häuser neben unserem …

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Hongkong – ein kurzer Zwischenstopp

Reiseberichte aus Hongkong Wir waren ein paar Tage in Hongkong. Um wieder nach China einreisen zu dürfen (die 2. Einreise), sind wir von Osaka (Japan) nach Hongkong geflogen. Unsere Reiseberichte und Erlebnisse aus Hongkong sind nachfolgend dargestellt. Ein paar Fakten zu Hongkong: Hongkong hat 7,5 Mio Einwohner und gehört zu den dichtbesiedelsten Gebieten der Welt. Die …

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Südkorea

China — Tag 85 und davor …  hier klicken! Donnerstag 17.10.2019 Tag: 95 Busan – Tokio Um kurz nach 8:00 Uhr fahren wir mit der Metro und dem Expresszug zum Airport Gimhae. Von dort geht um 11:00 Uhr unser Flug nach Tokio. Eigentlich wären wir gern mit der Fähre gefahren. Das wäre aber viermal so teurer …

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Mongolei 2019 – unsere Erlebnisse

Reiseberichte Mongolei

 

Mongolei – Reiseberichte zu unserer Rundreise

Wir sind mit der Transsibirischen Eisenbahn von Russland (Irkutsk) in die Mongolei (Ulanbaatar) eingereist. Eigentlich wollten wir die Rundreise eigenständig durchführen, haben uns dann aber doch für eine geführte 23 Tage Reise entschieden. Was wir nicht bereuten, denn wir haben sehr viele Dinge gesehen und erfahren auf dieser privaten Tour mit dem Jeep durch viele Gebiete, Dörfer und Städte.

Wir sind in Ulanbaatar gestartet, Richtung Süden gefahren, mit Stopps in der mittleren und südlichen Gobi (GOBI Dessert), waren auf den Sanddünen der sogenannten Wüste GOBI  und in der Geierschlucht. Dann sind wir Richtung Norden weiter, über die alte Hauptstadt Karakurum, haben am White Lake 2 Tage verbracht und dann versucht die Rentierherden im Norden zu finden. Mit dem Flieger zurück nach Ulanbaatar, um uns dort noch 3 Tage die Umgebung zeigen zu lassen.

Wir waren fast 30 Tage in der Mongolei, bevor wir wieder mit der Transsibirischen Eisenbahn Richtung Peking aufgebrochen sind.

Es war unheimlich beeindruckend , sehr informativ und wird sicher zu einem der schönsten Erlebnisse unserer Weltreise zählen-  lest es detailliert in unseren Reiseberichten …

 


Unser Fazit zur Russlandreise findet Ihr hier ..


Ulanbaatar

Reisetag – Sonntag 08.09.2019

Ulan Batar und Zugfahrt Richtung Peking

Um 6:30 Uhr holt uns ein Taxi vom Hotel Platinum ab.
Es ist Sonntag und deshalb ist kaum Verkehr, sodass wir für die Strecke zum Bahnhof nur 10 benötigen.
Draußen ist es kalt, nur 6 Grad Celsius, der Sommer neigt sich dem Ende zu. Nächste Woche soll es schon den ersten Schnee geben, sicherlich noch nicht in Ulan Bator, aber weiter oben in den Bergen kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Am Bahnhof angekommen, können wir nur erahnen, wo unser Zug abfährt. Eine Anzeige gibt es nicht, vielleicht haben wir sie übersehen. Am ersten erreichbaren Bahnsteig stehen schon einige Touristen und wir vermuten, dass unser Zug dort abfährt.
Kurze Zeit später läuft ein Zug ein und wir fragen einfach die Zugbegleiterin, die uns sehr freundlich bestätigt, dass wir richtig sind. Wir dürfen auch schon einsteigen. Beim Einstieg müssen wir wieder Ticket und Pass vorzeigen.
Ich finde das gut, denn so kann man sicher sein, dass man im richtigen Zug ist.

Der Zug ist so, wie ich mir die Transsibirische bzw. die Transmongolische Eisenbahn vorgestellt habe. Es ist ein älteres Modell, beim Einstieg sehen wir ein offenes Feuer, mit dem der Samowar beheizt wird und unser Abteil für zwei Personen hat Liegen und einen Sitz, die mit rotem Samt bespannt sind. Großartig! Außerdem gibt es in unserem Abteil eine Dusche, die wir mit dem Nachbarabteil teilen. Ich glaube, wir werden sie lieber nicht benutzen 🙁

Pünktlich um 7:30 Uhr fahren wir los. Wie man diese Pünktlichkeit hier immer hinzukommt, bleibt ein Rätsel, vor allem, wenn man betrachtet, um welche langen Strecken es hier geht. Warum geht das in Deutschland eigentlich nicht?

Kurz nach der Abfahrt bekommen wir frische Bettwäsche und eine weiße Tischdecke. Wir holen uns Wasser aus dem Samowar, bereiten uns einen Tee und richten ums erstmal ein.
Ich lege mich hin und schlafe beim Rumpeln des Zuges ein.
Es ist sehr warm im Zug, 30 Grad Celsius und keine Klimaanlage.

Wir werden jetzt 31 Stunden mit dem Zug unterwegs sein.

Die Landschaft ist wieder mal karg, gelb-grüne Steppe soweit das Auge reicht, hin und wieder mal ein paar Gers.. Ab und zu stoppt der Zug, weil wir auf einen entgegenkommenden Zug (meist superlange Güterzüge) warten müssen.

Zu Mittag gehen wir ins Zugrestaurant und essen leckere Suppen. Das Restaurant sieht schön aus, irgendwie nostalgisch, Tische mit hübschen Schnitzereien und auf den Sitzbänken liegen kleine Läufer.

Um 18:50 Uhr erreichen wir die Grenze der Mongolei. Unsere Pässe werden eingesammelt und mitgenommen. Um 20:35 Uhr verlassen wir die Mongolei und erreichen um 21:00 Uhr die chinesische Grenze. Alle Passagiere müssen samt Gepäck raus aus dem Zug und in ein Gebäude, wo die Pass- uns Gepäckkontrolle stattfindet. Die Abfertigung dauert nur knapp 45 Minuten.
Alles läuft reibungslos, ist bestens organisiert und ich muss auch erwähnen, dass ich noch nie so freundliche Beamte gesehen habe. Fast alle können bei ihrer wichtigen Arbeit lächeln und als Thomas mal wieder seinen großen Rucksack zur Kontrolle öffnen muss, finden sie das amüsant, die ganzen Taschen, die der Rucksack hat und was da alles drin ist und am Ende helfen sie sogar, alles wieder einzupacken. Das übertrifft nun alle Erwartungen.

Wir müssen im Gebäude warten, denn der Zug wird jetzt auf ein anderes Fahrgestell gesetzt, da die Schienen in China eine andere Spurbreite haben. Leider dürfen wir das Schauspiel nicht Mit ansehen.

Um 0:00 Uhr steigen wir endlich wieder ein. Wir sind müde und legen uns schlafen. Wir bekommen noch kostenlose Gutscheine für Frühstück und Mittagessen. Da das Frühstück zwischen 6:30 und 7:00 Uhr stattfinden muss, verzichten wir.
Um 2:00 Uhr fährt der Zug weiter.

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Ulanbaatar - die Hauptstadt der Mongolei
Bahnhof Ulanbatar – Ankunft und Abfahrt der Transsibirischen Eisenbahn


Dieser Pack-Safe war eine super Investion noch kurz vor der Reise:

  1. Pacsafe Travelsafe 5L – Mobiler Safe mit TSA-Zahlen Schloß, Trage-Tasche mit Anti-Diebstahl Technologie, 5 Liter Volumen, Anthrazit/Charcoal


Samstag 07.09.2019

Tag: 55 Ulan Batar

Ein Tag zum Relaxen, Wäsche waschen und vorbereiten der nächsten Etappe.

Die Stadt Ulanbatar- Fluch und Segen der Mongolei, Ausgabgspunkt zur Wüste Gobi
Zentrum von Ulanbatar – Mongolei

Freitag 06.09.2019

Tag: 54 Ulan Batar

Wir machen uns auf den Weg zum Narantuul Market. Dort waren wir schon einmal bei unserem ersten Aufenthalt in Ulan Bator. Es gibt unendlich viele Stände mit allen möglichen Waren.

Für uns hat die Outdoorhose für Thomas Priorität.
Wir bekommen leider keine, dafür aber Socken, Klebeband und einen Bleistiftanspitzer.
Mit dem “Schwarztaxi” (80Ct) geht es in Richtung Hotel und noch schnell bei Pizza Hut eine Kleinigkeit essen.

Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zu einem kleinen Theater, in dem wir uns eine traditionelle mongolische Show ansehen wollen.
Als wir dort ankommen, sehen wir plötzlich Billy, unseren Guide, mit dem wir mehr als 20 Tage durch die Mongolei getourt sind. Er ist dort mit seiner amerikanischen Reisegruppe. Was für ein Zufall! Billy nimmt unseren Gutschein von AMICUSREISEN und schleust uns relativ schnell durch den Eingang.

Die Show ist wirklich toll. Es gibt wunderbare mongolische Musik und Tanz. Am meisten beeindrucken uns die Kehlsänger.
Wir sind begeistert…

Nach der Show regnet es Blasen… Wir laufen zum Hotel und sind so nass, dass wir uns komplett umziehen müssen und entscheiden uns für ein Abendessen im Restaurant unseres Hotels.

Donnerstag 05.09.2019

Tag: 53 Ulan Batar

Heute gibt es Frühstück auf dem Zimmer. Keine Ahnung, ob dass hier im Kaisers Hotel immer so ist oder ob wir das versehentlich so gebucht haben. Das Frühstück war nicht so toll, aber wir sind satt geworden.

Danach machen wir uns auf zum Büro von AMICUSREISEN, um dort ein Feedback zu unserer Reise zu geben. Wir haben ein paar Sachen zu bemängeln, loben aber insgesamt die Rundreise sowie Fahrer und Guide. Die Mitarbeiter von AMICUSREISEN sind sehr offen für unsere Kritik und als Dankeschön bekommen wir noch einen Gutschein für den Besuch einer traditionellen Show hier in Ulan Bator.

Dann checken wir im Kaisers aus und wechseln für die nächsten drei Nächte ins Hotel Platinum, welches dem Kaisers glücklicherweise gleich gegenüberliegt.
Gestern war dort leider nichts mehr frei, deshalb waren wir eine Nacht im Kaisers Hotel.

Nach dem Check-in im Platinum und ein bisschen Stress (schlechteres Zimmer als gebucht, also nochmal Zimmer tauschen, dann noch Austausch des Safes, weil dieser nicht funktioniert und noch ein paar andere Kleinigkeiten) treffen wir uns nochmal mit Billy im Restaurant Black Burger. Er hatte vorhin kurz angerufen. Wir trinken eine Cola zusammen, essen Burger und dann muss Billy auch schon wieder los.

Shoppen in Ulanbaatar vor der Tour
EDEKA in Ulanbaatar

Wir gehen in unser Zimmer und richten uns etwas ein, schließlich bleiben wir mal drei Nächte hier.

Am Nachmittag schlendern wir durch die Innenstadt auf der Suche nach einer Outdoorhose für Thomas (seine ist kaputt gegangen). Haben leider noch keine gefunden, morgen geht die Suche weiter.

Ulanbaator mit Vergnügungsparks - Things to Do
Ulanbaator mit vielen Sehenswürdigkeiten – Things to Do

Wir gehen noch in den Vergnügungspark und suchen das Theater, in welchem wir uns noch eine Show ansehen wollen.

Mittwoch 04.09.2019

Tag: 52 Terelj Nationalpark – Gun Galuut Nature Reserve – Ulan Bator

Heute ist der vorletzte Tag unserer Reise.
Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Gun Galuut Nature Reserve.
Unterwegs besichtigen wir das riesengroße Reiterstandbild von Dschingis Khan. Die Statue zeigt ihn auf dem Rücken eines Pferdes sitzend. Dschingis Khan war der erste Großkhan der Mongolen, er einigte das Mongolische Reich und eroberte weite Teile Asiens und Europas.


Die etwa 30 m hohe Statue steht auf einem rund 10 Meter hohen Gebäude mit 36 Säulen, das als Sockel dient. Damit ist sie das derzeit höchste Reiterstandbild der Welt. Das im Jahre 2008 eingeweihte Denkmal wurde von 500 internationalen Ingenieuren errichtet und besteht aus rund 250 Tonnen Edelstahl.


Im unteren Bereich befindet sich ein schönes Museum, in dem die Entwicklung von der Jurte bis zum Ger anschaulich dargestellt ist. Man kann im Inneren der Statue mittels Fahrstuhl und einigen Stufen bis auf die Mähne des Pferdes gelangen, von wo man einen wunderschönen Ausblick auf den Reiter Dschingis Khan und die Landschaft hat.

Unsere Fahrt führt uns weiter in das Gun Galuut Nature Reserve, welches sich ca. 130 km südöstlich von Ulan-Bator befindet.
Weder unser Guide noch Fahrer kennen das Gebiet. Wir müssen im riesigen, fast nicht bewohnten Gelände einige Zeit suchen, um das Camp zu finden.
Es liegt sehr einsam in einem Tal und macht einen unbewohnten Eindruck. Wir sind sehr skeptisch und inspizieren erstmal die sanitären Anlagen und das Ger.
Nachdem wir in den vergangenen zwei Tagen ein superschönes Ger hatten, sind wir hier doch ganz schön enttäuscht.
Beim Mittagessen im Camp entscheiden wir, auf die Übernachtung hier zu verzichten und die Reise heute in
Ulan Bator zu beenden.

Wir nutzen den Nachmittag, um mit einem Ranger des Park nach dort lebenden Tieren Ausschau zu halten und entdecken viele Steinböcke und Vögel.

Gegen 16:00 Uhr brechen wir auf nach Ulan Bator. Es sind nur 130 km, wir brauchen aber drei Stunden, da in und um Ulan Bator ein Verkehrschaos herrscht.


Diese super leichten Schuhe haben bisher unsere Erwartungen mehr als erfüllt:


Wir buchen wir ein Hotel und erreichen dieses 19:00 Uhr. Nun heißt es Abschied nehmen von Billy und unserem Fahrer. Wir bedanken uns sehr herzlich für eine tolle Reise, an deren Gelingen die Beiden einen sehr großen Anteil haben.

Dienstag 03.09.2019

Tag: 51 Ein Feiertag in der Mongolei

Terelj Nationalpark

Die Nacht ist unruhig, wir werden mehrfach gestört…
Es hört sich an, als ob jemand mit einer Peitsche gegen unser Ger schlägt. Vorsichtig schauen wir raus und sehen eine Herde Pferde. Sie grasen und hauen gleichzeitig mit dem Schwanz immer gegen das Zelt. Früh am Morgen das gleiche Schauspiel noch einmal. Sie sind schön anzusehen, aber nachts um 1 Uhr und morgens um 6 Uhr???

Der Gorkhi Terelj Nationalpark liegt ca. 70 km östlich der Hauptstadt. Der Nationalpark ist durch seine natürliche Schönheit, bewaldete alpine Berge und interessante Felsformationen sehr bekannt.
Wir fahren ca. 10 km bis zum Meditationstempel Ariyabal, einem Highlight im Park. Buddhistische Mönche führen seit vielen Jahren Meditationsrituale inmitten schöner und ruhiger Berge durch. Da wir zeitig auf dem Weg sind, ist die Anzahl der Besucher noch sehr überschaubar.
Man muss eine ganze Weile bergauf laufen und dann noch 116 Stufen steigen, um den Tempel zu erreichen. Es ist ein schöner Spaziergang und Billy füllt ihn mit vielen Anekdoten.

Nach gut 1,5 Stunden fahren wir zurück in Richtung Camp und halten am Melkhi Khad (Turtle Stone) an, einer interessanten Felsformation, die wie eine Schildkröte aussieht. Wir klettern ein Stück den Felsen hinauf und genießen den Blick über die Berge. Mir wird es dann zu steil, ich gehe runter und Thomas und Billy klettern noch ein Stück nach oben.


Die Felsformationen sind schon gigantisch, mit ein bisschen Fantasie kann man alles mögliche in den Felsen erkennen.

Am Nachmittag gehen wir wandern, natürlich mal wieder bergauf. Oben in den Bergen gibt es verschiedene Statuen, eine davon zeigt einen Wolf und bis zu diesem wandern wir.


Es stehen auch zwei Bänke da oben und wir genießen eine Pause bevor es wieder abwärts geht. Auf dem Rückweg treffen wir eine Herde Pferde, die sich von uns nicht stören lassen.

Ich denke, es handelt sich um unsere nächtlichen Besucher, die am Abend aus den Bergen ins Tal kommen.

Montag 02.09.2019

Tag: 50 Hustai Nationalpark – Terelj Nationalpark

Wir starten um kurz vor acht und fahren nach Ulan Bator.
Mitten in der Stadt befindet sich das Kloster Gandan, das zentrale Heiligtum der Mongolei. Das Kloster wurde 1727 gegründet und 1937 während des stalinistischen Terrors sehr stark beschädigt bzw. teilweise zerstört.

Die Anlage blieb bis 1944 geschlossen, danach erfolgte eine bedingte Wiedernutzung der erhalten gebliebenen Tempel. Bis zum Ende der Mongolischen Volksrepublik war das Gandan-Kloster das einzige Kloster der gesamten Mongolei, in dem religiöse Zeremonien – allerdings immer unter Kontrolle der Geheimpolizei – stattfinden durften. Im Kloster leben heute wieder über 600 München und es beinhaltet eine buddhistische Universität. Außerdem befindet sich hier die
26 Meter hohe Statue der Göttin Janraisig, für die das Kloster berühmt ist.
Wir sehen uns auf dem Gelände des Klosters um und betrachten die riesige Statue.


Außerdem können wir Mönche beim Gebet beobachten.

Danach fahren wir weiter durch Ulan Bator in Richtung Terelj Nationalpark. Es ist mal wieder wahnsinnig viel Verkehr und man kann deutlich einen dicken Smogfilm erkennen.

Wir erreichen den Nationalpark gegen 12:30 Uhr. Es gibt irgendein Problem mit der Reservierung. Billy tätigt ein paar Anrufe und nach kurzer Wartezeit beziehen wir unser Ger.
Wir haben ein Ger für vier Personen. Es ist das größte Ger, dass wie bisher hatten und wie ich finde, auch das schönste. Wir haben auch eine kleine Terrasse, von der wir weit in die Ferne schauen können.


Hier bleiben wir jetzt zwei Nächte.

Der Nationalpark Terelj ist der meistbesuchte in der Mongolei. Von den 500 Camps, die es in der Mongolei gibt, befinden sich hier allein 200.

Den Nachmittag nutzen wir für eine Wanderung. Wir laufen eine ganze Zeit bergauf und es ist ganz schön anstrengend. Von oben haben wir wieder einen schönen Blick auf das unglaublich weite Land.

Wir treffen keine anderen Leute.

Sonntag 01.09.2019

Tag: 49 Ulan Bator – Hustai Nationalpark

Um 10:00 Uhr holen uns Billy und unser
Fahrer vom Hotel ab. Dann geht es direkt zum Hustai Nationalpark, in dem die ursprünglichen mongolische Takhi (Wildpferde) leben.

Kurz nach der Ankunft in unserem sehr schönen Ger Camp gibt es Mittagessen. Wir können an einem sehr leckeren Buffet unsere Speisen selbst zusammenstellen.


Danach ist erstmal Pause angesagt. Wir treffen uns um 17:30 Uhr mit Billy, um uns einen Film in deutscher Sprache über den Hustai Nationalpark anzuschauen.

Wir erfahren, dass es hier lange Zeit keine Wildpferde mehr gab, nur noch in verschiedenen Zoos anderer Länder. Erst 1992 hat man die ersten 14 Pferde wieder auswildert und mittlerweile gibt es hier wieder einen Bestand von über 350 Pferden.
Billy erklärt uns, dass die mongolischen Wildpferde, die in der ganzen Welt bekannt sind, besonders robust und stark sind. Eine Besonderheit ist außerdem, dass sie 66 Chromosomen in ihrem Erbgut haben, während andere Pferde nur 64 Chromosomen haben.

Wir machen uns auf den Weg, um diese fantastischen Tiere in der Wildnis zu beobachten. Die Tiere kommen ca. zwei Stunden vor Sonnenuntergang aus den Bergen ins Tal, um zu trinken. Das ist dann die Chance für uns, welche zu entdecken. Wir fahren ein paar Kilometer in den Nationalpark hinein, und sehen auch schon die ersten Pferde. Es sind mal drei und mal vier Pferde und wir freuen uns und machen die ersten Fotos. Und dann haben wir richtig Glück und sehen eine ganze Horde von ca. 35 Pferde. Es sind auch Jungtiere dabei. Die Sonne geht schon unter und es ist ein wahnsinnig schönes Bild, die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Etwas später kommen ein paar Tiere direkt auf uns zu. Ich höre sie bevor ich sie sehe. Als sie uns entdecken, drehen sie schnell ab.
Wunderschön…

Wir müssen zurück… Bei der Ankunft im Camp ist es fast dunkel.

Samstag 31.08.2019

Tag: 48 Khovsgol Lake – UlanBator

Um 8:30 Uhr Uhr fahren wir knapp 1,5 Stunden zum Flughafen in Murun, um nach Ulan Bator zu fliegen.


Der Flughafen ist sehr klein, es ist noch kein Flugzeug zu sehen. Wir verabschieden uns von Billy und unserem Fahrer, die mit dem Auto knapp 1000 km nach Ulan Bator fahren werden. Gegen 12:30 Uhr Uhr fliegen wir ab. Der Flug dauert nur 45 Minuten, wir sind ca. 13:15 Uhr in Ulan Bator. Das Gepäck ist auch sehr schnell da.
Am Flughafen werden wir von einem Fahrer, der durch AMICUSREISEN organisiert wurde, abgeholt. Der Fahrer bringt uns zu unserem Hotel. Wir übernachten in einem anderen Hotel als ursprünglich geplant, da AMICUSREISEN uns als Überraschung ein besseres Zimmer gebucht hat, weil der Besuch der Nomadenfamilie mit den Rentieren nicht stattgefunden hat. Wir haben eine tolle Suite im Hotel Nine mit Schlafzimmer, Wohnraum mit Kochnische, Bad mit Whirlpool und Dusche und hochmodernen WC.
Nach 2,5 Wochen Gemeinschaftsduschen genießen wir unsere Badewanne mit Whirlpool.


Am Abend gehen wir noch ein bisschen in der Innenstadt spazieren und besuchen den großen Gobi Kaschmir Store.
Hier gibt es traumhaft schöne Kleidung aus Kaschmir. Ich habe noch nie eine derart gute Qualität gesehen. So weich und leicht, tolle Farben und sehr chic. Am liebsten würde ich hier einkaufen. Leider ist das nicht möglich, denn im Rucksack ist kein Platz.
Billy hatte uns schon erzählt, das die Mongolei für ihren Kaschmir in der ganzen Welt bekannt ist .

Gobi Cashmere Shoo

Wir dachten immer, dass Kaschmir eine besonders gute Wolle vom Schaf ist. Tatsächlich sind es aber die dünnen Edelhaare von Ziegen, manchmal auch vom Yak oder Kamel. Wieder etwas gelernt…

Freitag 30.08.2019

Tag: 47 Khovsgol Lake

Als ich aufwache, ist der Himmel blau wie fast immer in der Mongolei.
Wir wollen heute eine Stunde mit mongolischen Pferden reiten. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Angst vor Pferden habe, trotzdem möchte ich es ausprobieren. Ich glaube, ich habe mit 10 oder 12 Jahren das letzte Mal auf einem Pferd gesessen, vielleicht auch danach noch mal irgendwann im Urlaub, ich kann mich nicht erinnern.

Um 11:00 Uhr kommt ein Mongole mit drei Pferden, um uns abzuholen. Wir müssen vorher alle möglichen Handlungsanweisungen unterschreiben. Das Aufsitzen ist relativ einfach, da die Mongolischen Pferde relativ klein sind. Das macht die Sache für mich auch leichter, die Angst schwindet schnell.

Mongolische Pferde

Dann geht es los, ein bisschen bergauf und bergab durch den Wald, manchmal ist es ein bisschen steinig und manchmal auch moddrig und irgendwann reiten wir ein bisschen schneller durch ein kleines Stück des riesigen Nationalparks. Thomas’ Pferd pupst ununterbrochen, keine Ahnung, was das heute zu fressen bekommen hat.

Wir können den Ausritt wirklich genießen, da wir hier mal wieder fast die einzigen Leute sind. Es ist wunderschön durch den Wald zu reiten, es riecht gut nach Nadelwald und es ist so unglaublich ruhig.

Die Zeit ist leider schnell vorbei. Der Pferdehalter bekommt noch eine Schachtel mit Schnupftabak und ein Trinkgeld von uns und freut sich.
Dann erleben wir noch ein typisches mongolisches Ritual. Der Pferdehalter und unserer Fahrer tauschen ihren Schnupftabak. Das ist hier so üblich in der Mongolei, dass man gern mit dem anderen etwas tauscht, damit zeigt man seinem Gegenüber Respekt.

Danach sitzen wir noch kurz auf der Terrasse unseres Gers und besprechen, wie es nach der Mongolei in China weitergehen soll. Wir müssen das besprechen, denn am
08.09.2019 fahren wir weiter mit der Transmongolischen Eisenbahn nach Peking.

Nach dem Mittagessen fängt es plötzlich an zu regnen, der Himmel ist trotzdem noch blau mit dicken weißen Wolken.
Wir legen also eine Zwangspause im Ger ein und etwas später machen wir noch einen sehr schönen zweistündigen Spaziergang am See entlang. Das Wasser des Sees ist unglaublich klar, es ist windstill und so hört man nur das leise Plätschern des Wassers und sonst nichts.


Wir kommen noch an zahlreichen anderen Ger Camps vorbei, aber auch die sind scheinbar alle leer. Bis auf drei koreanische Touristen und ein paar einheimische Arbeiter treffen wir niemanden. Die Saison ist vorbei…

Beim Abendessen teilt uns Billy mit, dass wir morgen um ca. 12:00 Uhr von Murun nach Ulan Bator fliegen. Wir fliegen alleine, unser Fahrer und Billy werden die ca. 1000 km mit dem Auto nach Ulan-Bator fahren, gegen Mitternacht dort sein und uns am darauffolgenden Tag um 10:00 Uhr im Hotel wieder abholen. Die beiden sind echt nicht zu beneiden.
Wir bieten Ihnen an, uns später abzuholen, aber Billy lehnt das ab, da wir dann unseren Zeitplan nicht einhalten können.
Unsere Reise geht dann noch in verschiedene Nationalparks in der Nähe von Ulan Bator.

Billy hat noch eine Überraschung für uns. Unsere Reiseagentur AMICUS hat uns eine Entschädigung für den nicht durchführbaren Besuch der Nomadenfamilie mit den Rentieren geboten – wir bekommen in Ulan-Bator ein besseres Hotel als das eigentlich gebuchte. Wir lassen uns überraschen…

Donnerstag 29.08.2019

Tag: 46 Khovsgol Lake

Wir fahren am Morgen in Richtung Khovsgol Lake weiter.
Unterwegs sehen wir plötzlich viele Geier, die sich an toten Schafen, wahrscheinlich Lämmern, zu schaffen machen.
Als wir uns nähern, fliegen Sie los und kreisen direkt über uns. Ein tolles Bild…

Geier

Kurzvideo zur Begegnung mit den Geiern

In Murun essen wir Mittag und danach fahren wir weiter ca. 25 km in westlicher Richtung und besichtigen Uushig Deer Stone. Hier befinden sich 14 Hirschsteine und verschiedene Grabplatten aus der Bronzezeit um ca. 1000 v.Chr. Die Steine sind mit Hirschfiguren, Schmuck und Werkzeugen verzierte Steinstelen. Es wurden bisher 900 solcher Steine entdeckt, 700 davon in der Mongolei.

Deerstones

Am Nachmittag kommen wir endlich am Khovsgol Lake an. Er erinnert uns ein bisschen an den Baikalsee, die Vegetation ist ähnlich. Der See ist der zweitgrößte See des Landes nach der Fläche und der größte nach dem Volumen und liegt ca. 1600m über dem Meeresspiegel, das Wasser ist kristallklar.
Im Camp sind wir mal wieder die einzigen Gäste. Wir werden nett empfangen und in unserem wirklich sehr hübschen Ger wurde sogar schon der Ofen angeheizt. Nach dem Besuch der Toilette und Besichtigung der Duschen sind wir jedoch echt enttäuscht. Es gibt nur jeweils eine Damen- und Herrentoilette und nur zwei Duschen und zwei Waschbecken, welche von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt werden. Es gibt keinen intimen Bereich zum Umziehen außer in der Dusche selbst und dann sind aber leider die Klamotten nass.
Die Sanitäranlagen müssen für mindestens 60 Leute ausreichen, falls es hier im Camp mal voll wird.
Die Toiletten sind okay, Duschen und Waschbecken sind mit Abstand die schlechtesten, die wir in der Mongolei gesehen haben. Kaputte Fliesen, nicht funktionierende Wasserhähne, kaputte Abflüsse, lose Kabel … wir wollen wirklich nicht meckern und erwarten keine deutschen Standarts, aber wir haben ein sehr gutes Geld für diese Reise bezahlt und erwarten dafür eine gute Leistung.
Billy bietet uns an, ein anderes Camp in ca. 2 km Entfernung zu besichtigen, um evtl. umzuziehen. Das Camp ist leider nicht besser und so entscheiden wir
hierzubleiben.
Außerdem wollten wir heute laut Beschreibung von unserem Reiseveranstalter AMICUS eine Nomadenfamilie (Tsaatan) mit deren Rentierherden besuchen und uns das naturnahe und einzigartige Leben dieser Menschen ansehen, ein Grund warum wir soweit hoch in den Norden gefahren sind. Billy hat uns erklärt, dass das nicht mehr möglich ist, weil diese sich mit den Tieren schon tief in den Wald zurückgezogen haben. Das verärgert uns nun zusätzlich. Wir sind echt sauer auf AMICUS, weil an dieser Stelle deren Zusagen nicht eingehalten werden.
Wenn wir wieder in Ulan-Bator sind, werden wir das Büro von Amicusreisen aufsuchen und das Thema ansprechen.
An dieser Stelle möchten wir aber Billy wirklich nochmal loben. Er kümmert sich sehr gut um uns und versucht immer, uns eine tolle Reise erleben zu lassen. Danke Billy und natürlich auch an unseren Fahrer, dem gerade heute und gestern besonders viel abverlangt wurde.

Wir werden unsere Reise weiterhin genießen, bis zum 05.09. sind wir noch unterwegs.
Übermorgen fliegen wir zurück nach Ulan-Bator und von dort geht es noch in zwei Nationalparks, wo wir u.a. die berühmten Mongolischen Wildpferde sehen werden und ins Gun Galuut Nature Reserve fahren.


Es wurden ein paar Fragen im Kommentar an uns gestellt, die ich noch beantworten möchte.

1. Was ist ein Ger? Eine mongolische Jurte.

2. Billy und unser Fahrer begleiten uns die ganze Reise durch die Mongolei (22 Tage) und Billy spricht Englisch.

Eigentlich wollten wir allein durch die Mongolei touren, aber das ist auf Grund der enormen Größe des Landes und der daraus resultierenden Entfernungen, aber vor allem wegen der fehlenden Infrastruktur sehr schwierig (außer in Ulan-Bator gibt es keine Busse oder Züge). Außerdem wollten wir möglichst viel sehen und deshalb haben wir uns kurzfristig alles von Amicusreisen Mongolei organisieren lassen.


Mittwoch 28.08.2019

Tag: 45 White Lake  – Ulziit Khishig Ger Camp

Wir verabschieden uns nach dem Frühstück vom wunderschönen White Lake und fahren in Richtung Khovsgol Lake Nationalpark, welcher auch die Mongolische Schweiz genannt wird.
Eine ganze Weile geht es am Ufer des Sees entlang. Ich schaue immer wieder auf den See. Die Berge am gegenüberliegenden Ufer werden von der Sonne angestrahlt und leuchten in den allerschönsten Farben.

Die Fahrt ist anstrengend. Wir fahren heute ca. 180 km und haben 6 Stunden dafür geplant. Für die ersten 75 km brauchen wir drei Stunden. Die Stecke führt durch ein Gebirge, teilweise fahren wir auf 2500m über Berggipfel, manchmal langsamer als Schrittgeschwindigkeit. Immer wieder müssen wir durch oder über kleine Flüsse und das Gelände ist felsig und uneben. Unser Fahrer hat heute einen schweren Job.

Wir haben bisher ca. 2000km zurückgelegt und sind durch 7 Provinzen der Mongolei gefahren.

Verschiedene Fahrzeuge sind unterwegs, wenige aber “sehenswert” 🙄

Weiterlesen …Mongolei 2019 – unsere Erlebnisse

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